Aktualisiert 24.10.2011 13:01

«Stromberg» privat

«Beim Joggen hat mir mal einer eine gelangt»

Er ist Schauspieler mit Leib und Seele: Christoph Maria Herbst. Seine Rolle des Fieslings Stromberg spielt er so leidenschaftlich, dass er dafür sogar Schläge riskiert.

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los/cover

Seit sieben Jahren kennen die TV-Zuschauer Christoph Maria Herbst als Büro-Fiesling Stromberg. Seine Fans lieben ihn, seine Hasser verachten ihn. Eine, die immer zu ihm hält, ist seine Frau – und die muss offenbar so einiges aushalten. Denn während der Dreharbeiten nimmt der Schauspieler die Rolle auch mit nach Hause.

Joggen wird gefährlich

«Drei Monate lang merke ich beim Dreh so eine Art Mutation - wenn man das Wachsenlassen des Bartes und der Haare dazurechnet, sinds sogar vier. Da beschäftige ich mich dann wirklich nur mit den Texten und der Figur. Und kann dann diese Vollmaske abends um 19 Uhr auch nicht an den Haken hängen», sagte Herbst zur «Bild» und ergänzt: «Ich laufe privat so rum wie Stromberg.»

So kommt es auch, dass der 45-Jährige teilweise in unangenehme Situationen gerät. Etwa wenn Fans nicht zwischen Fiktion und Wirklichkeit unterscheiden können. «Beim Joggen hat mir mal einer wirklich eine gelangt. Oder in der Fussgängerzone wurden mir schon Prügel angedroht mit den Worten: ‹Wie Sie mit ihren Angestellten umgehen, das ist eine Unverschämtheit›», so der vermeintliche «Stromberg».

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