10.08.2017 22:17

Service an der HaustürBeim Pöstler kann man bald auch mit Twint zahlen

Bei Paketen aus dem Ausland fallen oft Kosten an, die der Pöstler einkassiert. Statt nur mit Bargeld können Empfänger bald auch mit Twint die Gebühren entrichten.

von
kwo
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Nachnahmen oder Kosten für Sendungen können teilweise direkt an der Tür beglichen werden.

Nachnahmen oder Kosten für Sendungen können teilweise direkt an der Tür beglichen werden.

Keystone/Alessandro Della Bella
Künftig soll das nun nicht mehr nur mit Bargeld, sondern auch mit Twint möglich sein.

Künftig soll das nun nicht mehr nur mit Bargeld, sondern auch mit Twint möglich sein.

Twint
Die Post führt zurzeit ein entsprechendes Pilotprojekt durch.

Die Post führt zurzeit ein entsprechendes Pilotprojekt durch.

Keystone/Christian Beutler

Vom Online-Shopping im Ausland erhoffen sich viele ein Schnäppchen machen zu können. Doch wenn das Paket schliesslich ankommt, werden oft zusätzliche Gebühren für die Verzollung fällig. Bezahlt werden können diese etwa direkt beim Pöstler – bisher allerdings nur mit Bargeld. Wer also gerade nicht genügend Bargeld im Haus hat, dem wird das Paket nicht ausgehändigt.

Dies soll sich nun ändern, wie die Schweizerische Post erklärt. «Empfängerkunden in der Schweiz können beim Postboten auf Wunsch Sendungsauslagen wie Nachnahmebeträge und Taxen schon bald bargeldlos mit Twint bezahlen», so Post-Sprecherin Léa Wertheimer zu 20 Minuten.

Keine Debit- und Kreditkarten

Die Einführung der Bezahllösung an der Haustür erfolge in zwei Phasen: «Von Anfang August bis Mitte September wird im Raum Bern ein Pilot zur Einführung der neuen Bezahllösung durchgeführt», so die Sprecherin. Der Rollout im Rest der Schweiz erfolge dann ab Ende September und werde Ende Oktober abgeschlossen sein.

Der Zahlungsprozess an der Haustür werde mittels eines QR-Codes abgewickelt. Der Kunde müsse dazu die Twint-App öffnen und mit seinem Smartphone diesen Code, den der Pöstler ihm vorzeige, scannen. Nicht eingeführt werden soll an der Haustür hingegen das Bezahlen mit Debit- oder Kreditkarten: «Die Handscanner der Postboten sind von der Hardware her nicht als Zahlungsgerät für Debit- und Kreditkarten ausgelegt», erklärt das Unternehmen.

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