Beim Ticketverkauf geht die Post ab
Aktualisiert

Beim Ticketverkauf geht die Post ab

Der Ticketverkauf der Post scheint ein Renner zu sein: Das Angebot wurde bereits auf 1000 Poststellen ausgeweitet und der Ticketcorner verzeichnete eine markante Steigerung im Billettverkauf.

«Ein grosser Teil unser sechs Millionen abgesetzten Tickets pro Jahr verkaufen wir nun über die Post», sagte Ticketcorner-Sprecher Bernd de Wall. Das Verkaufsstellennetz sei fast sechsmal grösser und somit eines der dichtesten der Welt. De Wall: «Wir sind mit der Kooperation mit der Post sehr zufrieden.»

Dem stimmt auch der gelbe Riese zu. «Die Einführung im letzten Mai verlief problemlos – auch bezüglich der Kundenströme», fügt Post-Sprecher Richard Pfister an. Allerdings hätte es bisher bei Konzerten oder anderen Anlässen auch noch keinen Hype gegeben.

Das Angebot wurde seit Mai von 400 auf nun 1000 Poststellen ausgeweitet. Diese verkaufen das gesamte Ticketcorner-Angebot. Und nach den Sommerferien wird der Billettkauf für die Kunden noch einfacher: Ab dann kann man ein Konzertticket auch mit der Postcard bezahlen.

Cornelia Stauffer

Post im Dorfladen: Coop steigt aus

Coop wird sich nach einer Pilotphase nicht weiter am Projekt «Post im Dorfladen» beteiligen. «Die Post und Coop sind zum Schluss gekommen, dass das Synergiepotenzial zwischen den beiden Netzen zu klein ist», erklärten die Sprecher von Post und Coop. Die Anzahl der Coop-Filialen, die für die Einrichtung von Poststellen in Frage kämen, sei zu gering. Die übrigen Partner der Post bei diesem Projekt wie Volg, Landi oder Spar seien aber weiterhin dabei.

Deine Meinung