Beinahe-Amok an US-Schule: 13-jähriger schoss in die Luft
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Beinahe-Amok an US-Schule: 13-jähriger schoss in die Luft

Ein 13-jähriger hat am Montag in seiner Schule im US-Staat Missouri Mitschüler und Lehrer mit einem Sturmgewehr bedroht.

Während der Konfrontation mit Vertretern der Schulleitung in der 40.000-Einwohner-Stadt Joplin feuerte er in die Luft und traf mit seinem AK-47 eine Wasserleitung. Die Direktoren gelang es, den Jungen dazu zu überreden, mit ihm die Schule zu verlassen. Draussen wurde er von zwei Polizisten mit gezogenen Waffen erwartet. Der Junge habe schliesslich seine Waffe sinken und sich festnehmen lassen, berichtete einer der Pädagogen, Superintendent Jim Simpson. «Es war ziemlich knapp», sagte Simpson. Im Rucksack des Jungen sei eine Notiz gefunden worden, derzufolge er in der Schule mit 700 Schülern einen Sprengsatz versteckt hatte. Die Schule wurde evakuiert, während Polizisten das Gebäude durchsuchten.

In allen Schulen der USA gibt es seit drei tödlichen Schiessereien in drei Staaten innerhalb kurzer Zeit verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. Einige Schulen wurden deswegen in den vergangenen beiden Wochen wegen Drohungen sogar ganz geschlossen. In der Amish-Region in Pennsylvania läuteten am Montag im Gedenken an fünf in ihrem Klassenzimmer erschossene Mädchen die Kirchenglocken. (dapd)

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