«Nur ein Vorkommnis»: Beinahe-Crash auf dem EuroAirport
Aktualisiert

«Nur ein Vorkommnis»Beinahe-Crash auf dem EuroAirport

Beim EuroAirport Basel-Mülhausen ist es am vergangenen Samstag zu einer Beinahe-Kollision zweier Flugzeuge gekommen. Betroffen waren ein Flugzeug der Ryanair und eine Swiss-Maschine. Die französische Flugüberwachungsbehörde (DGAC) klärt nun ab.

Grund für die Annäherung in der Luft war ein Zwischenfall am EuroAirport vom Samstagnachmittag. Eine EuroAirport-Sprecherin bestätigte einen Artikel der «BaslerZeitung» vom Dienstag. Eine Boeing 767 der Billig-Fluggesellschaft Ryanair hatte von Norden zum Landeanflug auf die Piste 15 angesetzt. Vom Tower wurde sie aber angewiesen, den Landeanflug abzubrechen und wieder an Höhe zu gewinnen. Dieses Manöver war laut EuroAirport-Sprecherin Vivienne Gaskell nötig, weil sich auf der Piste noch eine startende Swiss-Maschine befand. Offenbar hatte eine dritte Maschine, ein Privatjet, den Start der Passagiermaschine verzögert. Die Aufforderung an das Ryanair-Flugzeug, die Landung abzubrechen, sei ein Standardmanöver, sagte Gaskell. Es handle sich nicht um einen Vorfall im Sinne eines Unfalls, sondern um ein Vorkommnis. Abgeklärt wird das Ganze nun von der französischen Flugüberwachungsbehörde, der Direction Generale de l'Aviation Civile. Diese ist für die Überwachung des betroffenen Flugraumes zuständig. (dapd)

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