Kanton Aargau: Beiss-Attacke im Zug, Sex-Attacke am Fluss
Aktualisiert

Kanton AargauBeiss-Attacke im Zug, Sex-Attacke am Fluss

Ein Mann hat einen Familienvater in Brugg AG derart heftig gebissen, dass dieser ins Spital musste. Und in Anglikon AG wollte sich ein junger Mann an einer 19-Jährigen vergehen.

von
kko
Bier umgeschüttet, Abfall herumgeworfen: Am Bahnhof Brugg sind am Samstag vier Männer in einen Zug gestiegen, in dem sie anschliessend randalierten.

Bier umgeschüttet, Abfall herumgeworfen: Am Bahnhof Brugg sind am Samstag vier Männer in einen Zug gestiegen, in dem sie anschliessend randalierten.

Kein Anbieter/Google Street View

Im Kanton Aargau ist es am Wochenende zu zwei Gewalttaten gekommen, beide Male mutmasslich durch Eritreer. Im ersten Fall randalieren vier in Brugg zugestiegene junge Männer am Samstag in einem Zug. Gemäss der «Aargauer Zeitung» pöbeln sie Passagiere an, schütten Bier aus und werfen mit Abfall um sich.

Als ein dreifacher Familienvater die Eritreer zurechtweist, kommt es zu Handgreiflichkeiten. Während er von dem einen mit einer Bierflasche bedroht wird, habe dem Familienvater ein zweiter Angreifer von hinten mit voller Kraft in den Arm gebissen, berichtet «Tele M1».

In Rupperswil gelingt es dem Opfer, seine Angreifer aus dem Zug zu locken. Die alarmierte Polizei nimmt die beiden Beschuldigten fest. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind im Gang.

Belästigung auf Parkbank

Zum zweiten Vorfall kam es am Sonntagabend an der Bünz in Anglikon. Eine 19-Jährige hatte sich nach einem Spaziergang um 21 Uhr auf eine Bank gesetzt. Ein Unbekannter nahm neben der Frau Platz und sprach diese an, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte.

Er umarmte sie. Die junge Frau wehrte sich dagegen. Als sie gehen wollte, drückte sie der Täter auf die Bank zurück. Er versuchte, sich sexuell an ihr zu vergehen.

Zwei Männer bewahren Opfer vor mehr

In der Zwischenzeit näherten sich zwei Asylbewerber, worauf der Unbekannte von der jungen Frau abliess und in Richtung Wohlen flüchtete. Ein 32-jähriger Asylbewerber begleitete das Opfer nach Hause. Danach wurde die Polizei verständigt. Trotz umgehender Fahndung blieb der Täter unauffindbar.

Die Polizei nahm am Montag einen 19-jährigen Asylbewerber aus Eritrea für weitere Abklärungen vorläufig fest. Er dürfte mit der Tat im Zusammenhang stehen. Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten eröffnete eine Untersuchung. (kko/sda)

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