Während Gastro-Lockdown - Beizer erhält Busse wegen illegaler Après-Ski-Party
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Während Gastro-LockdownBeizer erhält Busse wegen illegaler Après-Ski-Party

Weil ein Walliser Après-Ski-Lokal trotz Corona-Massnahmen mit 150 Menschen feierte, geriet der Betreiber ins Visier der Staatsanwaltschaft. Jetzt ist klar, wie viel er zahlen muss.

von
Céline Meisel
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Weil ein Betreiber eines Après-Skis sich nicht an die Regeln hielt, musst dieser jetzt Strafe zahlen. 

Weil ein Betreiber eines Après-Skis sich nicht an die Regeln hielt, musst dieser jetzt Strafe zahlen.

Tamedia AG
 150 Gästen feierten bis spät in die Nacht hinein. 

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150 Gästen feierten bis spät in die Nacht hinein.

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Dies ohne Masken.

Dies ohne Masken.

imago images/Shotshop

Darum gehts

  • Letzten April feierten im Après-Ski-Lokal Hennustall 150 Gäste eine illegale Party.

  • Bilder und Videoaufnahmen der Fete wurden anschliessend auf Social Media gepostet.

  • Nun ist der Wirt per Strafbefehl zu einer Busse von 2000 Franken verurteilt worden.

Das Après-Ski-Lokal Hennustall musste, wie die restlichen Restaurants und Diskotheken, zwischen Ende Dezember und Mitte April schliessen und durfte ausschliesslich Take-away anbieten. Und wie die anderen Wirtinnen und Wirte musste der Betreiber des Hennustalls ein Schutzkonzept einreichen und ein Merkblatt mit den Take-away-Vorschriften unterzeichnen. Von der Gemeinde wurde er zusätzlich daran erinnert, dass eine Maskenpflicht gelte und Musik nicht erlaubt sei, wie der «Walliser Bote» berichtet.

Daran hielt er sich der junge Betreiber aber nicht: Weil er es «mehr auf Après-Ski-Gäste abgesehen hat denn auf die Verpflegung von Skifahrern», hatte der Betrieb jeweils von 15.00 bis 22.00 Uhr geöffnet, wie aus dem entsprechenden Strafbefehl hervorgeht. Am 17. April blieb das Lokal sogar noch länger offen. Bis spät abends tanzten 150 Gäste ohne Maske zu lauter Musik. Die Gäste posteten Bilder und Videoaufnahmen auf Social Media. Die bereitgestellten Sitzbänke wurden ignoriert.

Busse und Verfahrenskosten

Jetzt ist klar, wie viel der Zermatter, der von der Oberwalliser Staatsanwältin wegen Verstössen gegen die Covid-19-Verordnung schuldig gesprochen wurde, zahlen muss: 2000 Franken Busse und 450 Franken Verfahrenskosten. Da der Hennustall jedoch an einem guten Tag das Mehrfache der Busse einnimmt, sollte die Strafe den Wirt nicht in finanzielle Nöte stürzen.

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