Fataler Beinbruch: Bekannter Extrembergsteiger tödlich verunglückt
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Fataler BeinbruchBekannter Extrembergsteiger tödlich verunglückt

Der slowenische Extrembergsteiger Tomaz Humar ist im Himalaya gestorben. Die Leiche des 40-Jährigen wurde nach Angaben der Schweizer Bergrettungsgesellschaft Air Zermatt am Samstagmorgen gefunden, nachdem Humar sich am 7227 Meter hohen Langtang Lirung in Nepal verletzt hatte und festsass.

Der Bergsteiger hatte sich zuletzt am Montag gemeldet und einen Hilferuf abgesetzt. Sein Bergsteigerkollege Viki Groselj sagte der Nachrichtenagentur AP, Humar habe sich ein Bein gebrochen und sei nicht mehr weiter gekommen. Vermutlich sei Humar bereits am Montag oder Dienstag gestorben.

Nepalesische Rettungsmannschaften suchten am Dienstag und Mittwoch vergeblich nach dem Bergsteiger. Starker Schneefall behinderte dann die Suchaktion, wegen grosser Lawinengefahr wurden Teams am Boden zurückgerufen.

Erst vor vier Jahren hatten die pakistanischen Streitkräfte Humar in einer spektakulären Aktion von einer Gletscherkante in 6000 Metern Höhe gerettet und ihn damit vor dem Tod bewahrt. Er war bei der Besteigung des «Todesberges» Nanga Parbat stecken geblieben. Humar war verheiratet und hinterlässt zwei Kinder.

(dapd)

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