Aktualisiert 06.02.2014 15:24

Philip Seymour Hoffman

Belieferte sein Dealer auch Amy Winehouse?

Nach dem Tod des Oscar-Preisträgers Philip Seymour Hoffman nahm die New Yorker Polizei vier mutmassliche Drogendealer fest. Einer von ihnen ist alles andere als ein Unbekannter.

von
lme

Als Philip Seymour Hoffman am 2. Februar in seiner New Yorker Wohnung starb, steckte noch eine Nadel in seinem Arm. Im Apartment des Schauspielers fand die Polizei zudem 65 Portionen Heroin. Zwei Tage darauf nahm die Polizei Hoffmans vermeintliche Drogendealer fest – drei Männer und eine Frau. Einer der Verdächtigen ist kein Unbekannter: Wie die «Daily News» berichtete, handelt es sich um den 57-jährigen Robert Vineberg, einen amerikanischen Jazzmusiker.

Vineberg arbeitete mit Amy Winehouse

Auf dem Album «Frank» von Amy Winehouse spielte Vineberg, dessen Künstlername Robert Aaron lautet, 2003 das Saxophon ein. Angesichts der neusten Entwicklungen wirft das die Frage auf: Versorgte er die Musikerin damals auch mit Drogen? Die britische Sängerin starb im Juli 2011 nach jahrelanger Drogensucht an einer Alkoholvergiftung. Die Obduktion ergab, dass Winehouse zum Todeszeitpunkt 4,16 Promille im Blut hatte.

Obwohl in den Wohnungen der verhafteten Personen über 250 Portionen Heroin gefunden wurde, bestreitet Vinebergs Anwalt vor Gericht, dass sein Mandant die Drogen verkaufen wollte. Es sieht allerdings nicht sehr gut aus für den Jazzmusiker: Neben dem Stoff fand die Polizei auch die Privatnummer von Philip Seymour Hoffman in Vinebergs Handy.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.