Bella Hadid bereut ihre Nasen-OP
Im Interview mit der US-«Vogue» gesteht Bella ihre Nasen-OP, die sie mit gerade einmal 14 Jahren hat durchführen lassen. Heute bereut sie den Eingriff.

Im Interview mit der US-«Vogue» gesteht Bella ihre Nasen-OP, die sie mit gerade einmal 14 Jahren hat durchführen lassen. Heute bereut sie den Eingriff.

imago images/PanoramiC
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Eingriff mit 14Bella Hadid gesteht ihre Nasen-OP – und bereut sie

Im Interview mit der US-«Vogue» spricht Topmodel Bella Hadid erstmals über ihre frühe Nasen-OP. Heute bereut sie den Eingriff – und betont, dass dieser ihr einziger gewesen sei.

von
Malin Mueller

Mit ihren 25 Jahren hat Bella Hadid schon einiges mitgemacht: Sie leidet unter Depressionen und Angstzuständen, kämpft seit ihrer Jugend mit Borreliose, berichtet über ihre Essstörungen, ihr Burnout und ihre körperdysmorphe Störung – das alles, während sie als eines der berühmtesten Topmodels der Welt über die Laufstege schwebt. Dazu kommen Hunderte von Stimmen, die behaupten, ihr Gesicht und Körper seien das Ergebnis unzähliger Beauty-OPs. Mit diesen Behauptungen räumt sie jetzt auf.

«Das ist einfach Face-Tape!»

Im Interview für die April-Ausgabe der US-«Vogue» lässt Bella tief blicken. Sie spricht offen über ihre schwierige, psychische Situation, aber auch über die vielen angeblichen Operationen, die ihr die Öffentlichkeit ständig unterstellt. «Die Leute denken, ich hätte mein Gesicht komplett verändert, weil sie mich mit einem Bild als Teenager vergleichen, auf dem ich aufgequollen aussehe», erzählt sie dem Magazin.

Das Foto links wird oft als Vergleich herangezogen, wenn es um die angeblichen Beauty-Eingriffe des Models geht. Bella ist auf der Aufnahme gerade 14. 

«Ich habe noch nie Filler benutzt. Ich habe nichts gegen sie, aber für mich sind sie einfach nichts.» Für ihre berühmten Katzen-Augen hat das Model eine andere Erklärung: «All diese Menschen die denken, ich hätte meine Augen geliftet – das ist einfach Face-Tape! Ein uralter Trick.» Gemeint ist ein Band, das mit Klammern an beiden Schläfen befestigt wird und durch den Zug für einen gelifteten Look sorgt.

Nasen-OP mit 14

Dass Bella sämtliche angebliche Beauty-Eingriffe abstreitet, ist nicht neu. Erstmals gesteht sie aber auch einen: Ihre Nasen-OP im Alter von gerade einmal 14 Jahren. Den Eingriff bereut Bella heute: «Ich wünschte, ich hätte die Nase meiner Vorfahren behalten. Ich denke, heute würde sie gut zu mir passen.»

Für ihr Aussehen wird Bella verehrt und gefeiert – gleichzeitig aber oft kritisiert.

Mutter Yolanda Hadid unter Beschuss

Wenige Stunden, nachdem das Interview online erscheint, gerät Bellas Mutter Yolanda Hadid wegen des Eingriffs unter Beschuss. In den sozialen Netzen werfen ihr unzählige Posts vor, ihrer Tochter die OP nicht nur erlaubt, sondern sie dazu ermutigt zu haben.

«Bella hat sich immer wie das schwarze Schaf in der Familie gefühlt», berichtet eine Twitter-Userin. «Es ist so traurig, dass Yolanda ihr mit der Erlaubnis für die Nasen-OP quasi bestätigt hat, dass etwas mit ihr nicht stimmt.» In einer der Antworten zum Tweet steht: «Yolanda hat ihre Gedanken nicht bestätigt. Sie hat sie initiiert. Sie ist der Grund, aus dem Bella sich so fühlte.»

Viele stimmen der Aussage zu und drohen der Mutter: «Bella hatte eine Nasen-Op mit 14. Yolanda, wenn ich dich erwische …»

Yolanda ist in der Öffentlichkeit schon öfter unter Beschuss geraten. In der Reality-TV-Serie «Real Housewifes of Beverly Hills» riet sie ihrer anderen Tochter Gigi – ebenfalls ein berühmtes Topmodel – nicht vom Kuchen zu ihrer Abschlussfeier zu essen, um nicht zuzunehmen.

Wie denkst du über Beauty-Eingriffe in so frühem Alter?

Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine psychische Erkrankung?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Kinderseele Schweiz, Beratung für psychisch belastete Eltern und ihre Angehörigen

Verein Postpartale Depression, Tel. 044 720 25 55

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

VASK, regionale Vereine für Angehörige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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