Swiss Football Awards: Benaglio und Forte räumen ab
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Swiss Football AwardsBenaglio und Forte räumen ab

Bei den Swiss Football Awards dürfen sich Diego Benaglio und Uli Forte über zwei Auszeichnungen freuen. Wer die weiteren Trophäen überreicht bekam, erfahren Sie hier.

Am Sonntagabend sind in Luzern auf dem Mühlenplatz die Swiss Football Awards vergeben worden. Über jeweils zwei Auszeichnungen durften sich Nationalgoalie Diego Benaglio und Trainer Uli Forte freuen.

Diego Benaglio, der bald 30-jährige Keeper des VfL Wolfsburg, der sich am Samstag in der deutschen Bundesliga über eine 0:2-Niederlage im Derby gegen Hannover ärgern musste, wurde als Nationalspieler des Jahres geehrt und für die beste Abwehr-Aktion honoriert, die er im WM-Qualifikations-Heimspiel gegen Norwegen (1:1) gezeigt hatte. Bei den Nati-Spielern waren auch Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner in der Endauswahl gestanden.

Zum Trainer des Jahres wurde Uli Forte erkoren. Er hatte in der letzten Saison die Grasshoppers zum Pokalgewinn im Schweizer Cup geführt. Auch für diesen Triumph gab es einen Award. Forte, der nun erfolgreich in Bern arbeitet, setzte sich bei der Trainer-Wahl u.a. gegen Ottmar Hitzfeld durch.

Schär wird «Rookie of the Year»

Zum «Rookie of the Year» wurde wenig überraschend Fabian Schär gekürt. Der Verteidiger war beim FC Basel massgeblich am Einzug in die Europa-League-Halbfinals sowie am Gewinn des Schweizer Meistertitels beteiligt. Schär könnte am nächsten Mittwoch im Test-Länderspiel gegen Brasilien sein Debüt geben für die A-Nationalmannschaft. Als «Rookie of the Year» waren auch Josip Drmic und Haris Seferovic infrage gekommen.

Der nicht berücksichtigte Seferovic durfte sich dafür über Rang 1 in der Kategorie «Most important Goal of the Year» freuen. Der Stürmer, der nun bei Real Sociedad San Sebastian in der spanischen Primera Division unter Vertrag steht, erhielt einen Award für sein wichtiges Last-Minute-Tor im WM-Qualifikations-Heimspiel gegen Zypern (1:0).

Insgesamt wurden in zehn Kategorien Awards verteilt. Die Ehrung wurde erstmals in diesem Rahmen durchgeführt. Das Voting war von Mitte Juni bis Ende Juli vorgenommen worden. Nachdem eine Fachjury eine Vorauswahl getroffen hatte, durften sich auch Fans an der Vergabe der Awards beteiligen.

«Credit Suisse Player of the Year - Men» (beste Nationalteam-Performance bei den Männern): Diego Benaglio (Wolfsburg).

«Credit Suisse Player of the Year - Women» (beste Nationalteam-Performance bei den Frauen): Lara Dickenmann (Lyon).

«Credit Suisse Rookie of the Year» (grösstes Nachwuchstalent aus den Schweizer Auswahlteams, Männer und Frauen): Fabian Schär (Basel).

«Schweizer Cup Team of the Year - Men» (beste Mannschaft im Schweizer Cup der Männer): Grasshoppers.

«Coach of the Year» (bester Coach aller National- und Cup-Teams, Männer und Frauen): Uli Forte (Grasshoppers/jetzt Young Boys).

«Most important Goal of the Year» (wichtigstes Tor aller Schweizer Auswahlteams und aller Treffer im Schweizer Cup der Männer und Frauen): Haris Seferovic (Real Sociedad San Sebastian/1:0 im WM-Qualifikations-Heimspiel gegen Zypern).

«Coolest Goal of the Year» (coolstes Goal aus allen Schweizer Amateur- und Junioren-Teams): Dario Koller (SC Brühl).

«Fair Play of the Year»: FC Luzern Frauen.

«Referee Performance of the Year» (beste Schiedsrichter-Leistung eines Schweizer Referees, Männer und Frauen): Esther Staubli.

«Save of the Year» (grösste Abwehr-Aktion aus allen Auswahl- und Cup-Spielen, Männer und Frauen): Diego Benaglio (im WM-Qualifikations-Heimspiel gegen Norwegen). (si)

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