Aktualisiert 21.02.2019 08:01

Insta-Posts

Bendrit hat schon Zoff mit der Armee

Der Influencer Bendrit Bajra muss zu einer Aussprache bei seinem Kommandanten antraben. Grund dafür sind seine Posts auf Instagram.

von
doz
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So sieht Rekrut Bajra aus.

So sieht Rekrut Bajra aus.

Instagram
Diese Instagram-Storys kamen bei der Armee nicht gut an.

Diese Instagram-Storys kamen bei der Armee nicht gut an.

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Jetzt muss Bendrit für eine Aussprache antraben.

Jetzt muss Bendrit für eine Aussprache antraben.

Keystone/Aladin Klieber

Seit einem Monat ist Bendrit Bajra als Rekrut in der Schweizer Armee. Von dort aus unterhält der 23-jährige Influencer seine Fangemeinde weiterhin eifrig auf Instagram. Dies ist ihm ausdrücklich erlaubt worden.

Nun ist der Internet-Komiker allerdings zu weit gegangen. In einer kürzlich veröffentlichten Instagram-Story prahlte Bendrit: «Jetzt kann ich chillen» und «Militär isch chli abschalte vom Alltag». Den Hintergrund dieser Posts erklärt er «Nau»: «Ich bin fett, darum habe ich ein wenig Hüftschmerzen. Meine Vorgesetzten wollten nichts riskieren.»

«Grundsätzlich ist Rekruten auf Insta alles verboten»

Daher darf Bendrit keine Rucksäcke und nicht mehr als fünf Kilo tragen. Auch marschieren darf er nicht länger als zwei Kilometer und Reaktionsübungen sind ihm untersagt. Dass er mit dieser Tatsache auf Instagram angibt, ist bei der Armee aber schlecht angekommen. Armeesprecher Daniel Reist sagt: «Grundsätzlich ist Rekruten auf Social Media alles verboten, was der zuständige Kommandant nicht ausdrücklich erlaubt hat.»

Zwar habe der zuständige Schulkommandant Bendrit gewisse Aktivitäten erlaubt, die neusten Beiträge des Influencers würden die Armee aber in einen schlechtes Licht rücken. Daher habe man reagiert und Bendrit zu einer Aussprache aufgeboten. «Bendrit verfügt über eine eingeschränkte Tauglichkeit. Man wird ihm klarmachen, dass über gesundheitliche Einschränkungen keine dummen Witze gemacht werden sollten», so Reist.

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