Airbus-Crash: Bereits 50 Passagiere tot geborgen
Aktualisiert

Airbus-CrashBereits 50 Passagiere tot geborgen

Im Atlantik sind vermutlich weitere sechs Opfer des Airbus-Absturzes geborgen worden. Die Chancen, die sterblichen Überreste aller 228 Insassen des Airbus zu bergen, seien mittlerweile aber sehr gering.

Es gebe Informationen, dass sich sechs Leichen an Bord eines französischen Marine-Schiffes befänden, sagte der brasilianische Vize-Admiral Edison Lawrence am Freitag in Recife.

Die Bergung könne allerdings erst dann bestätigt werden, wenn die Opfer an die brasilianische Marine übergeben worden seien, sagte Lawrence vor der Presse.

Damit wären dann 50 Flugzeuginsassen tot geborgen worden. An Bord des Air-France-Airbus A 330, der am Pfingstmontag auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris abgestürzt war, befanden sich 228 Menschen.

Inzwischen seien Leichen in 85 Kilometern Entfernung von der Stelle geborgen worden, an der am Samstag vergangener Woche die ersten Opfer entdeckt worden waren, sagte General Ramon Cardoso. Stürme und schlechte Sicht behinderten die Suche bereits in den vergangenen Tagen. Ein französisches Atom-U-Boot setzte unterdessen die Suche nach der Black Box fort. Von dem Flugschreiber erhoffen sich die Ermittler Rückschlüsse auf die Ursache des Unglücks vom 1. Juni.

(AP/SDA)

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