Bergdrama in Walliser Alpen fordert vier Tote
Aktualisiert

Bergdrama in Walliser Alpen fordert vier Tote

Vier Alpinisten sind auf der italienischen Seite des Monte-Rosa-Massivs in den Tod gestürzt. Zwei weitere wurden lebensgefährlich verletzt. Der Monte Rosa ist das höchste Bergmassiv der Walliser Alpen.

Nach ersten Erkenntnissen wurden die Bergsteiger beim Abstieg vom Castor von einer Windböe erfasst.

Die Franzosen seien am Abend bei einer Suchaktion der Rettungswacht des Aosta-Tals gefunden worden, berichtete das staatliche italienische Fernsehen. Die beiden Verletzten, ein Mann und eine Frau, seien ins Spital von Aosta gebracht worden. Ihre Verletzungen seien lebensgefährlich. Die Toten sollten am Freitag geborgen werden.

Die Bergsteiger wurden bei einer geführten Hochtour während des Abstiegs von einer Windböe erfasst. Die Gruppe war am Mittwoch von einer Hütte auf rund 3400 Metern Höhe aufgebrochen und wollten über den 4225 Meter hohen Castor zu einer anderen Hütte steigen. Als sie dort nicht eintrafen, alarmierten die Betreiber die Rettungskolonne.

Der Monte Rosa ist das höchste Bergmassiv der Walliser Alpen. Der höchste der zehn Gipfel des Massivs ist die Dufourspitze mit 4634 Metern. Über den Gipfel verläuft die Grenze zwischen der Schweiz und Italien.

(sda)

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