Aktualisiert 30.08.2015 10:20

Alpstein

Bergsteiger (29) stürzt 300 Meter in den Tod

Im Alpstein ist am Wochenende ein deutscher Bergsteiger tödlich verunglückt. Seine Begleiter mussten von der Rega gerettet werden.

von
rar
Am Girenspitz (2253 M.ü.M.) verunglückte ein 29-jähriger Bergsteiger tödlich.

Am Girenspitz (2253 M.ü.M.) verunglückte ein 29-jähriger Bergsteiger tödlich.

Die dreiköpfige Gruppe, ein Ehepaar und ein befreundeter Mann, startete am Samstag in Wildhaus zu einer Tour im Alpsteingebirge. Gemeinsam wanderten sie zur Chreialp. Dort trennten sich laut Kantonspolizei St. Gallen ihre Wege: Die beiden 29-jährigen Männer wollten auf einer anspruchsvollen Route den Ostgrat Richtung Girenspitz (2253 M. ü. M.) passieren, während die Frau den Wanderweg Richtung Zwinglipass nahm. Beim Umgehen eines Felsens auf 2150 Metern stürzte einer der Bergsteiger 300 Meter in die Tiefe.

Der verbliebene Bergsteiger konnte seine Ehefrau, die inzwischen die Zwinglipasshütte erreicht hatte, durch Zurufen verständigen. Mit einer Seilwinde rettete die Rega den Mann aus seiner misslichen Lage. Für den abgestürzten 29-Jährigen kam hingegen jede Hilfe zu spät: Die Rega konnte nur noch seine Leiche bergen.

Der Unfallhergang wird von Spezialisten des Alpinkaders der Kantonspolizei St. Gallen untersucht. Das Ehepaar wird psychologisch betreut.

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