Aktualisiert 03.11.2009 16:46

JurafrageBericht wurde vorgestellen

Die Interjurassische Versammlung (IJV) kann bis Ende Juni 2010 ihren im Mai vorgestellten Schlussbericht zur Zukunft des Juras der Öffentlichkeit an Informationsveranstaltungen vorstellen. Das hat die sogenannte tripartite Konferenz am Montag beschlossen.

Bei der tripartiten Konferenz handelt es sich um eine Zusammenkunft von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf als Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements und der Jura-Delegationen der jurassischen und bernischen Kantonsregierung.

Diese tripartite Konferenz gab 2005 der IJV den Auftrag, einen Bericht zur Zukunft der Region auszuarbeiten, und nahm den Bericht im Mai dieses Jahres auch entgegen. Bundesrätin Widmer-Schlumpf habe am Montag in Bern nun auch den neuen Auftrag unterzeichnet, teilte ihr Departement am Dienstag mit.

Die IJV erhält damit, was sie wollte. Das 24 Vertreter aus beiden Kantonen umfassende Gremium skizzierte im Schlussbericht zwei mögliche Modelle für die Zukunft der Region, nämlich einen Status quo und die Bildung eines neuen Kantons mit Moutier BE als neuer Hauptstadt.

Status quo meint, dass der Berner Jura bernisch bleibt, aber mit mehr Rechten.

Die IJV weigerte sich aber, eines der beiden Modelle zu empfehlen. Stattdessen sei es besser, mit öffentlichen Versammlungen den interjurassischen Dialog fortzusetzen.

Der neue Auftrag verlangt von der IJV bis Ende September einen Bericht über diese Phase der «interaktiven Kommunikation». Alle Informationsveranstaltungen sind allgemein zugänglich. (sda)

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