Zürichs neues In-Getränk: Berliner Szenegetränk erobert Clubs
Aktualisiert

Zürichs neues In-GetränkBerliner Szenegetränk erobert Clubs

Club Mate ist das neue In-Getränk: Der Aufguss aus Matetee ist in den Zürcher Bars und Clubs auf Erfolgskurs.

von
Deborah Sutter
Sven Schirmer vom Club Revier, wo das Szenegetränk ebenfalls mit grossem Erfolg verkauft wird.

Sven Schirmer vom Club Revier, wo das Szenegetränk ebenfalls mit grossem Erfolg verkauft wird.

In Berlin ist es das Getränk der Stunde: Club Mate, eine Art Eistee aus Matetee, geht wie wild über den Tresen. Nun ist das koffeinhaltige Getränk auch in Zürich auf dem Vormarsch: «Die Sache galoppiert uns regelrecht davon», sagt Markus Weichselbraun, Geschäftsführer von Bevis, dem Schweizer Importeur von Club Mate. «Monatlich nehmen neue Lokale das Produkt in ihre Karte auf.» Einer der Zürcher Lieferanten ist etwa Intercomestibles: «In den letzten zwei Jahren haben sich die Umsätze vervierfacht. Es handelt sich definitiv um eines der Produkte in unserem Sortiment, deren Absatz am meisten zunimmt», sagt Verkaufsleiter Thomas Zürcher. Matetee stammt ursprünglich aus Südamerika und ist in Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay ein beliebtes Getränk.

Turbomate ist mit Vorsicht zu geniessen

Angeboten wird der Mate-Eistee etwa in der Mars Bar, im Xenix, in der Frieda's Büxe oder im Revier. Dort wird er mit Vorliebe zusammen mit Wodka bestellt – als so genannter Turbomate: «Unsere Kunden schätzen das Getränk vor allem wegen der anregenden Wirkung – so haben sie die Energie, bis zum Morgengrauen bei uns zu tanzen», sagt Sven Schirmer vom Club Revier. Roger Zahner von der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich mahnt jedoch zu Vorsicht: «Das Mischen koffeinhaltiger Getränke mit Alkohol ist immer heimtückisch: Man fühlt sich gerne fitter und wacher, als man tatsächlich ist und steigt etwa ins Auto, obwohl man getrunken hat.» Anders als bei Red Bull etwa ist das Mischen mit Alkohol aber nicht verboten, da der Koffeingehalt knapp unter dem Grenzwert liegt.

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