Schweizer G20-Teilnahme: Bern auch mit dem Spatz in der Hand zufrieden
Aktualisiert

Schweizer G20-TeilnahmeBern auch mit dem Spatz in der Hand zufrieden

Die Schweiz wäre zufrieden mit der Teilnahme an den technischen Kommissionen des G20-Gipfels, wenn sie nicht an der Konferenz selber teilnehmen kann, wie Bundesrat Pascal Couchepin sagte. Die Frage war am WEF Ende Januar wieder erörtert worden.

«Die Schweiz will am G20-Treffen teilnehmen oder wenigestens an dessen technischen Kommissionen», erklärte der Vorsteher des Eidg. Departement des Innern am Dienstag (EDI) in Bern vor der Schweizerischen Gesellschaft für Aussenpolitik.

Die Frage einer Integration der Schweiz in die Gruppe der Industrie- und Schwellenländer G20 war anlässlich des Weltwirtschaftforums (WEF) in Davos wieder aufgetaucht. Bundespräsident Hans-Rudolf Merz hatte sie mit dem britischen Premierminister Gordon Brown erörtert, dem Gastgeber des nächsten Treffens.

Brown hatte Merz versichert, die Frage zu prüfen und die Schweiz rechtzeitig vor der nächsten G20-Sitzung am 2. April zu informieren.

Die G20 umfassen die G7-Mitglieder (Deutschland, Kanada, USA, Frankreich, Grossbritannien, Italien und Japan) sowie Südafrika, Saudiarabien, Argentinien, Australien, Brasilien, China, Südkorea, Indien, Indonesien, Mexiko, Russland, die Türkei und die EU. (sda)

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