National League A: Bern und ZSC vor dem Aus - Biel mit erstem Sieg
Aktualisiert

National League ABern und ZSC vor dem Aus - Biel mit erstem Sieg

Genf-Servette und Davos können zuhause Siege verbuchen und das Break bestätigen. Für Bern und die Lions hingegen wird das Eis allmählich dünn. Fribourg und Lugano verlieren.

von
fbu

Für den SC Bern wird die Lage in den Playoffs prekär. Die Berner verloren mit 1:2 zum dritten Mal hintereinander gegen den Genève-Servette HC. Und die Berner befinden sich mitten in einer Krise. Die Berner Probleme begannen nicht erst mit Beginn der Playoff-Partien gegen Genf, sondern schon vorher. Seit der letzten Nationalmannschaftspause gewannen die Berner bloss noch zwei von neun Spielen. Mittendrin im mittlerweile grossen Berner Schlamassel steht Goalie Marco Bührer. Bei den zwei Siegen gegen Biel und im ersten Playoff-Spiel gegen Servette gelangen ihm noch Shutouts. Bei den übrigen sieben Niederlagen kam Bührer aber lediglich einmal noch auf eine Fangquote von über 80 Prozent.

Auch in Spiel 4 vermochte Bührer seinem Team nicht den Rückhalt zu geben, den es vor 7135 Zuschauern in der ausverkauften Les-Vernets-Halle nötig gehabt hätte. Beide Gegentore musste Bührer auf seine Kappe nehmen. Beim 0:1 in der 22. Minute von Verteidiger Daniel Vukovic liess sich Bührer auf der Fanghandseite von einem Schlenzer von der blauen Linie erwischen. Trotz leicht verdeckter Sicht muss Bührer diesen Schuss halten. Beim 1:2 in der 32. Minute wusste Bührer gar nicht mehr, wo sich die Scheibe befand. Kevin Romy profitierte davon und schoss von hinter der verlängerten Torlinie den Puck via die Beide des am Boden liegenden Bührer ins Tor.

Natürlich gewann der Genève-Servette HC nicht nur wegen Bührers Fehlern. Die Genfer erwiesen sich zum dritten Mal hintereinander als das bessere Team. Chris McSorley stellte sein Servette deutlich besser auf den Gegner ein als auf der Gegenseite Antti Törmänen. Mit einer halbwegs normalen Powerplay-Ausbeute hätte Servette am Samstag die Partie deutlicher gewinnen gewonnen. Die Servettiens nützten aber keine ihrer sechs Überzahlchancen, obwohl sie schon im ersten Abschnitt zweimal und während insgesamt drei Minuten in doppelter Überzahl spielen konnten. McSorley ging in dieser Phase sogar auf Tutti und liess beim Stand von 0:0 ohne Goalie Tobias Stephan mit sechs gegen drei Feldspieler stürmen. Servette hat in der gesamten Serie trotz 14 Chancen noch kein Powerplay-Tor geschossen.

Am Ende gesellte sich zum Berner Unvermögen auch noch etwas Pech. In der 48. Minute befand sich der Puck womöglich hinter Tobias Stephan und der Torlinie. Es wäre der 2:2-Ausgleich durch Geoff Kinrade gewesen. Weil die TV-Bilder aber nur vermuten liessen, dass der Puck drinn war, jedoch den schlüssigen Beweis nicht lieferten, mussten die Referees Stéphane Rochette und Marc Wiegand an ihrem ursprünglichen Entscheid auf dem Eis («kein Tor») festhalten. Andererseits tat Bern insgesamt zu wenig, als dass sich der SCB den Ausgleich verdient hätte. Erst in den letzten zwei Minuten, als Törmänen den Goalie vom Eis genommen hatte, kamen die Berner noch zu zwei, drei Ausgleichschancen und einem Pfostenschuss durch Jaroslav Bednar.

HCD vor Halbfinal-Einzug

Der HC Davos steht nach dem 3:2 gegen den ZSC vor dem Einzug in die Playoff-Halbfinals. Die Lions als Titelverteidiger können das Playoff-Ausscheiden nur noch mit drei Siegen in Serie abwenden. Die Bündner setzten sich in einem erbittert geführten und emotionsgeladenen vierten Spiel der Viertelfinalserie gegen die ZSC Lions mit 3:2 durch. Allerdings schied auf Seiten des HCD Teamleader Reto von Arx (18.) nach einer Attacke von Severin Blindenbacher früh verletzt aus. Mit drei Überzahltoren innerhalb von 252 Sekunden der entsprechenden Fünfminuten-Strafe kanalisierten die Bündner ihre Wut zu Torerfolgen.

Im vierten Playoff-Duell der aktuellen Viertelfinal-Serie erreichten die Emotionen zwischen den beiden Erzrivalen einen Siedepunkt. Den ZSC Lions entglitt dabei nach einem starken Start die Kontrolle. Nach dem 1:0 von Roman Wick im Powerplay (2.) mit der ersten Torchance sowie einer überstandenen doppelten Überzahlphase schienen die Zürcher die Gastgeber im Griff zu haben. Doch in der 18. Minute wendete sich das Blatt nachhaltig: ZSC-Back Severin Blindenbacher verlor nach einem zäh geführten Zweikampf mit Reto von Arx die Nerven und streckte mit einem Boxhieb mit dem Stock in der linken Hand den Davoser Teamleader nieder.

RvA erlitt Halswirbel-Verstauchung

Reto von Arx musste mit einem Nackenschutz das Eis verletzt, aber wenigstens auf eigenen Beinen verlassen. Der Emmentaler erlitt eine Halswirbel-Vestauchung. Reto von Arx war noch während der Partie ins Spital in Davos überführt worden. Laut HCD-Teamarzt Walter Kistler könnte RvA im besten Fall aber schon in drei Tagen wieder einsatzfähig.

Blindenbacher wurde offiziell für einen «Check gegen den Kopf» mit einer direkten Matchstrafe belegt. Blindenbacher ist nun zumindest im nächsten Spiel gesperrt. Die durch den Ausfall ihres langjährigen Topstürmers aufgeputschten Bündner sorgten dann in einfacher beziehungsweise doppelter Überzahl durch Petr Sykora I und Dario Bürgler innehalb von 118 Sekunden noch vor Drittelsende für den Umschwung. Schliesslich erzielte Gregory Sciaroni kurz vor Ablauf der Fünfminuten-Strafe gegen Blindenbacher noch das 3:1 (22.). Die Zürcher holten sich durch den Anschlusstreffer von Ronalds Kenins im Finish des Mitteldrittels aber wieder etwas Hoffnung zurück. Die Bündner liessen im Schlussdrittel aber nichts mehr anbrennen. Bei der besten Möglichkeit landete ein Abschluss von ZSC-Stürmer Ryan Shannon am Pfosten.

Wie lange Reto von Arx ausfällt, ist noch unklar. Mit ihm würden die Bündner auf alle Fälle ihren unbestrittenen Leitwolf verlieren. RvA hat in dieser Serie bereits zwei Tore und drei Assists verbucht. Zudem leistete er wertvolle Defensivarbeit, was vorab beim 3:0-Sieg der Bündner in Spiel 3 im Hallenstadion ersichtlich war. Bereits in den letztjährigen Playoffs hatten die Bündner auf ihren Topspieler in der Serie gegen die Zürcher grösstenteils verzichten müssen. Damals hatte RvA in Spiel 1 einen Fingerbruch erlitten, nach einem Schuss von Teamkollege Beat Forster. Den Comeback-Versuch nach nur fünf Tagen in Spiel 3 brach RvA dann wieder ab. Die ZSC Lions gewannen die Serie mit 4:0 und holten anschliessend den Titel. So oder so verfügen die Bündner nun über drei Halbfinal-Pucks, um die sofortige Revanche für die letztjährige Viertelfinal-Schmach gegen die ZSC Lions (0:4) zu tilgen. Bereits am Dienstag in Zürich könnten die Bündner den Coup vollenden.

Casutt schiesst Zug zum Ausgleich

Zwei Tage nach Lugano gelang auch dem EV Zug das Break. Die Gäste siegten 4:3 nach Verlängerung und glichen in der Best-of-7-Serie zum 2:2 aus. Nachdem die letzten sechs Begegnungen mit einem Tor Unterschied geendet hatten, entbehrte es nicht einer gewissen Logik, dass die gestrige Partie erst in der Verlängerung entschieden wurde. Den goldenen Treffer für die Zuger schoss in der 75. Minute Corsin Casutt. In der regulären Spielzeit hatte Lugano dank zwei Powerplay-Toren ein 1:2 (16.) in ein 3:2 (36.) gewendet. Beide Male traf Hnat Domenichelli, beim dritten Tor lenkte er einen Schuss von Brett McLean ab. Es waren für den Kanada-Schweizer im siebten Spiel nach dem Schien- und Wadenbeinbruch die ersten beiden Treffer. Nach genau 50 Minuten rettete Reto Suri den EVZ in die Overtime. Das 3:3 war insofern speziell, als es das erste Überzahl-Tor der Gäste in den diesjährigen Playoffs war - in der Qualifikation hatten die Innerschweizer das effektivste Powerplay der Liga gestellt.

Suri war bereits in der 16. Minute zum 2:1 erfolgreich gewesen. Nachdem der Luganesi Diego Kostner einen Zuger Spieler angeschossen hatte, konnte er alleine auf den soliden Michael Flückiger losziehen. Das Team von Doug Shedden war bis zu diesem Zeitpunkt äusserst effizient. Bereits nach 46 Sekunden hatte Linus Omark Zug in Führung gebracht - in den ersten drei Playoff-Duellen war jeweils Lugano das 1:0 gelungen. Für den Schweden, dem Topskorer der Qualifikation, war es der erste Skorerpunkt in dieser Serie. Damit gab er die richtige Antwort auf die heftige Kritik von Trainer Doug Shedden nach dem dritten Spiel. Ansonsten konnte Omark jedoch erneut wenig Akzente setzen.

Danach sündigte der EVZ allerdings im Abschluss. Noch vor der ersten Pause hätten Lino Martschini, Domenico Pittis oder Josh Holden das 3:1 erzielen müssen. Pittis vergab in der 26. Minute eine weitere Topchance. Und auch Martschini war noch mehrmals nahe an einem Treffer. Zudem hatte er in der 33. Minute Pech, als er nur den Pfosten traf. Allerdings besass auch Lugano in einer attraktiven Partie viele Möglichkeiten, sodass das Unentschieden nach 60 Minuten absolut in Ordnung ging. Weil bei den Zugern Fabian Sutter seine zweite Spielsperre absass, kehrte Pittis in die erste Linie zurück. An dessen Stelle war überraschend der bis anhin überzeugende Goalie Jussi Markkanen überzählig. Deshalb stand Sandro Zurkirchen erstmals in einer Playoff-Begegnung von Beginn weg zwischen den Pfosten. Der 23-Jährige machte seine Sache gut.

Biel mit dem Glück des Tüchtigen

Qualifikationssieger Fribourg schaffte die Halbfinalqualifikation im ersten Anlauf noch nicht. Die Freiburger verloren in Biel mit 4:5 nach Penaltyschiessen, haben beim Stand von 3:1 in der Serie aber weiter alle Vorteile auf ihrer Seite. Nach über drei Stunden sicherten im Penaltyschiessen Goalie Reto Berra und der Kanadier Eric Beaudoin dem EHC Biel den Sieg. Beaudoin nützte beide seine Versuche. Und Berra parierte fünf Penaltys von Greg Mauldin, Julien Sprunger, Benny Plüss, Simon Gamache und Sandy Jeannin. Nur den ersten Versuch von Jeannin hatte Berra passieren lassen müssen.

Am Ende beanspruchte Biel das Glück des Tüchtigen. Biels Goalie zeigte weit über 40 Paraden und stand erstmals nicht im Schatten seines Gegenüber Benjamin Conz. Insbesondere in der Overtime dominierte Gottéron das Geschehen klar, fand den Weg an Berra vorbei aber nicht. Am Ende kamen Erinnerungen hoch an die letzte Saison. Auch damals hatte Biel in den Viertelfinals gegen den EV Zug die ersten drei Partien alle verloren, dann mit einer Parforce-Leistung den Ehrensieg errungen, ehe die Serie auswärts im fünften Spiel ein Ende nahm. Trotz des Bieler Sieges vom Samstag rechnen im Seeland im Moment nicht viele damit, dass es am Donnerstag zu einem weiteren Heimspiel kommen wird.

Entsprechend genossen 6200 Zuschauer am Samstag das möglicherweise letzte Hockey-Fest dieser Saison. Zum zweiten Mal war das Bieler Eisstadion bis auf den letzten Platz gefüllt; im Gegensatz zum 2:8 im November gegen Bern gelang dem Heimteam vor vollen Rängen diesmal eine gute Leistung. Das Team von Kevin Schläpfer spielte bis zur zweiten Pause sogar sehr, sehr gut. Biel führte bis zur 44. Minute mit 4:2, brachte diesen Vorsprung aber nicht über die Zeit. Am Ende mussten die Seeländer sogar froh sein, dass sie es in die Overtime schafften.

Andererseits gelang dem EHC Biel die mit Abstand stärkste Leistung in diesen Playoffs. In den ersten drei Partien der Serie waren die Bieler stets früh in Rückstand geraten. Diesmal führte das Team von Kevin Schläpfer nach sieben Minuten schon 2:0. Zwar gab Biel diesen Vorsprung in den folgenden neun Minuten fahrlässig wieder preis, andererseits liess sich der EHC nicht beirren und zog durch Tore von Anthony Huguenin (3:2), der nächste Saison für Fribourg spielen wird, und Eric Beaudoin (4:2) wieder mit zwei Toren davon. Der HC Fribourg-Gottéron nahm die Partie erst ab dem Schlussabschnitt seriös. Simon Gamache (44.) und Verteidiger Alain Birbaum (49.) glichen innerhalb von fünf Minuten aus. In den letzten sechs Minuten bot sich Fribourg sogar noch eine Chance in doppelter Überzahl.

Flyers mit drei Matchpucks

Kloten erspielt sich drei Matchpucks, um eine missratene Saison wenigstens im Playout frühzeitig zu beenden. Die Zürcher führen dank dem 4:1-Erfolg in Langnau in der Best-of-7-Serie 3:1.

Im Emmental erzwang der Favorit ohne Sonderefforts das zweite und wohl kursweisende "Break". Der SCL leistete den Zürchern zwar energisch und im Rahmen seiner vergleichsweise begrenzten Möglichkeiten Widerstand, spätestens nach Stancescus 3:1 (47.) erübrigten sich die Spekulationen über den Ausgang der Partie allerdings. Kloten hätte die Angelegenheit weitaus früher in die gewünschte Bahn lenken können. Im ersten Drittel vergab das Team von Felix Hollenstein reihenweise Chancen. Und statt deutlich zu führen, liessen sich die Flyers sogar ausspielen - Brian Willsie verlor ohne Not den Puck, Kurtis McLean skorte.

Das eher zufällige 1:1 verleitete Langnau wohl im falschen Moment zu einem Sturmlauf ohne defensive Absicherung. Samuel Walser kam die kurzzeitige Euphorie der Berner zupass. Nach einem Konter markierte er das 2:1. Eine Reaktion blieb aus, allzu grossen Emotionen kamen nicht auf. Die nahezu in jeder Linie besser besetzten Flyers - nach der Qualifikation 28 Punkte vor den Tigers klassiert - verwalteten das Ergebnis gegen den enttäuschenden SCL clever.

Rapperswil stoppt Absturz

Rapperswil-Jona hat seinen Absturz vorerst gestoppt. Die Ostschweizer besiegten Ambri im Playout nach zehn Niederlagen in Serie 5:3. Das Management setzte mit dem Engagement von Anders Eldebrink schon vor dem Puckeinwurf ein Zeichen. Der Schwede soll Harry Rogenmoser an der Bande entlasten - oder das taktische Mittel finden, der Misere im Kampf um den Ligaerhalt zu entfliehen. Mit dem neuen Trainer-Duo gelang den Lakers nun zumindest ein Schritt in die gewünschte Richtung.

Wie instabil das Team aber nach wie vor ist, verdeutlichte sich in jenen Perioden, in denen den Gastgebern zweimal ein Zweitore-Vorsprung entglitt. Raffainer (1:2/26.) und Miéville (2:3/41.) schufen aus Sicht der Tessiner zweimal die Möglichkeit zum Comeback. Den zweiten Treffer Ambris beantwortete Duri Camichel allerdings 77 Sekunden später mit dem 4:2, ehe Hürlimann auf 5:2 erhöhte. Die Impulse der Klub-Führung haben dem angeschlagenen Team fürs Erste gutgetan. Wie lange der Effekt des Eldebrink-Transfers anhält, wird sich weisen. Am kommenden Dienstag ist in der vollen Valascia mit bedeutend mehr Widerstand zu rechnen.

Genève-Servette - Bern 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)

Les Vernets. 7135 Zuschauer (ausverkauft). SR Rochette/Wiegand, Dumoulin/Zosso.

Tore: 22. Vukovic (Ryan Keller, Gian-Andrea Randegger) 1:0. 24. Pascal Berger (Vermin, Ritchie) 1:1. 32. Romy (Picard, Dan Fritsche) 2:1.

Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 9mal 2 Minuten gegen Bern.

PostFinance-Topskorer: Romy; Ritchie.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Vukovic, Gian-Andrea Randegger; Carle, Mercier; Antonietti, Iglesias; Dan Fritsche, Romy, Picard; Simek, Almond, Ryan Keller; John Fritsche, Walker, Salmelainen; Roland Gerber, Rivera, Samuel Friedli; Walsky, Jean Savary.

Bern: Bührer; Roche, Beat Gerber; Kinrad, Flurin Randegger; Philippe Furrer, Collenberg; Heldstab; Vermin, Ritchie, Pascal Berger; Bednar, Martin Plüss, Rüthemann; Alain Berger, Gardner, Scherwey; Neuenschwander, Bertschy, Loichat; Schmutz.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bezina (verletzt), Kubina (krank), Gautschi (gesperrt) und Fata (überzähliger Ausländer), Bern ohne Höhener, Jobin, Hänni, Rubin, Kreis (alle verletzt) und Petr Sykora II (überzähliger Ausländer). Pfostenschüsse: Mercier (36.); Bednar (59.).

Davos - ZSC Lions 3:2 (2:1, 1:1, 0:0)

Vaillant-Arena. - 6836 Zuschauer (ausverkauft). - SR Mandioni/Massy, Abegglen/Rohrer.

Tore: 2. Wick (Monnet, Blindenbacher/Ausschluss Sciaroni) 0:1. 18. Sykora I (Forster, Taticek/Ausschluss Blindenbacher) 1:1. 20. (19:50) Bürgler (Dvorak, Forster/Ausschluss Blindenbacher, Trachsler) 2:1. 22. Sciaroni (Hofmann, Back/Ausschluss Blindenbacher) 3:1. 35. Kenins (Patrik Bärtschi, Daniel Schnyder) 3:2.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 plus 5 Minuten (Blindenbacher) plus Matchstrafe (Blindenbacher) gegen ZSC Lions. -

PostFinance-Topskorer: Bürgler; Monnet.

Davos: Genoni; Joggi, Forster; Marha, Grossmann; Samuel Guerra, Back; Ramholt; Bürgler, Reto von Arx, Dino Wieser; Sykora I, Taticek, Steinmann; Sciaroni, Corvi, Hofmann; Dvorak, Rizzi, Sieber; Schommer.

ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Geering; Seger, Lashoff; Daniel Schnyder, Maurer; Hächler; Ambühl, Shannon, Wick; Patrik Bärtschi, Cunti, Kenins; Bastl, Trachsler, Monnet; Lehtonen, Schäppi, Bühler; Chris Baltisberger.

Bemerkungen: Davos ohne Jan von Arx und Guggisberg (beide verletzt), Corsin Camichel (krank) sowie Polak, Schneeberger, Alatalo und Ryser (alle überzählig), ZSC Lions ohne Stoffel und McCarthy (beide verletzt) sowie Tremblay und Phil Baltisberger (beide überzählig). 18. Reto von Arx verletzt ausgeschieden (nach Check gegen den Kopf verliess er das Eis mit einer Halskrause). - 56. Pfostenschuss Shannon. - ZSC Lions ab 58:30 ohne Torhüter. - Timeouts: 58:40 Davos, 59:39 ZSC Lions.

Lugano - Zug 3:4 (1:2, 2:0, 0:1, 0:1) n.V.

Resega. 6647 Zuschauer. SR Eichmann/Stricker, Espinoza/Kohler.

Tore: 1. (0:46) Omark (Chiesa, Martschini) 0:1. 9. Rosa (Domenichelli, Metropolit) 1:1.1 16. Suri 1:2. 21. (20:59) Domenichelli (Rosa, McLean/Ausschluss Helbling) 2:2. 36. Domenichelli (McLean, Metropolit/Ausschluss Wozniewski) 3:2. 51. (50:00) Suri (Holden/Ausschluss McLean) 3:3. 75. Casutt (Suri) 3:4.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Zug.

PostFinance-Topskorer: Metropolit; Omark.

Lugano: Flückiger; Schlumpf, Heikkinen; Morant, Vauclair; Hirschi, Nodari; Rosa, Metropolit, Domenichelli; Kostner, McLean, Jordan Murray; Steiner, Kamber, Reuille; Simion, Conne, Profico.

Zug: Zurkirchen; Helbling, Fischer; Chiesa, Wozniewski; Erni, Furrer; Omark, Pittis, Martschini; Suri, Holden, Casutt; Schnyder, Diem, Lammer; Lindemann, Schneuwly, Lüthi.

Bemerkungen: Lugano ohne Rüfenacht, Brady Murray, Ulmer, Blatter, Manzato, Pivron (alle verletzt), Nummelin und Linglet (beide überzählige Ausländer). Zug ohne Blaser, Christen (beide verletzt), Sutter (gesperrt) und Markkanen (überzähliger Ausländer). - 33. Pfostenschuss Martschini. - Lugano von 19:56 bis 20:00 ohne Goalie.

Biel - Fribourg 5:4 (3:2, 1:0, 0:2, 0:0) n.P.

Eisstadion. 6200 Zuschauer (ausverkauft). SR Prugger/Reiber, Bürgi/Kehrli.

Tore: 6. Peter (Martin Ulmer) 1:0. 8. Pouliot 2:0. 10. Mauldin (Marc Abplanalp, Heins/Ausschluss Schilt!) 2:1. 17. Sprunger (Benny Plüss, Bykow) 2:2. 19. Huguenin (Micflikier) 3:2. 28. Campoli (Pouliot/Ausschluss Marc Abplanalp) 4:2. 44. Gamache (Dubé, Schilt) 4:3. 49. Birbaum (Benny Plüss, Sprunger) 4:4. Penaltyschiessen: Mauldin -, Beaudoin 1:0; Sprunger -, Micflikier -; Jeannin 1:1, Marc Wieser -; Benny Plüss -, Pouliot -; Gamache -, Kellenberger -; Beaudoin 2:1, Jeannin

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen Fribourg.

PostFinance-Topskorer: Micflikier; Bykow.

Biel: Berra; Untersander, Kparghai; Huguenin, Campoli; Dominic Meier, Gossweiler; Grieder, Füglister; Martin Ulmer, Peter, Neininger; Nikolaj Ehlers, Pouliot, Beaudoin; Marc Wieser, Kellenberger, Micflikier; Sebastian Sutter, Gloor, Wetzel.

Fribourg: Benjamin Conz; Ngoy, Birbaum; Kwiatkowski, Marc Abplanalp; Heins, Schilt; Loeffel, Cadieux; Mauldin, Dubé, Gamache; Sprunger, Bykow, Benny Plüss; Hasani, Jeannin, Knoepfli; Lauper, Botter, Tristan Vauclair.

Bemerkungen: Biel ohne Spylo, Wellinger, Dario Trutmann, Tschantré, Gaetan Haas (alle verletzt), Ehrensperger (krank) und MacMurchy (gesperrt), Fribourg ohne Lukas Gerber (verletzt) und Suschinski (überzähliger Ausländer).

SCL Tigers - Kloten 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)

Ilfis. - 5736 Zuschauer. - SR Kämpfer/Popovic, Kaderli/Wüst.

Tore: 4. Bieber (Du Bois) 0:1. 36. McLean (Ausschluss El Assaoui!) 1:1. 38. Walser (Von Gunten, Stoop/Ausschluss Hollenstein!) 1:2. 47. Stancescu (Blum, Bieber/Ausschluss Reber) 1:3. 60. (59:30) Willsie (Lemm, Hollenstein/Ausschluss McLean) 1:4 (ins leere Tor).

Strafen: 7mal 2 plus 3mal 10 Minuten (Leblanc, McLean, Haas) gegen die SCL Tigers, 6mal 2 plus 10 Minuten (Hollenstein) gegen Kloten.

PostFinance-Topskorer: McLean; Hollenstein.

SCL Tigers: Bäumle; Lampman, Rytz; Lüthi, Reber; Lardi, Christian Moser; El Assaoui; Pelletier, McLean, Bombersback; Simon Moser, Froidevaux, Genazzi; Leblanc, Claudio Moggi, Jacquemet; Haas, Adrian Gerber, Lindemann; Bucher.

Kloten: Rüeger; DuPont, Blum; Von Gunten, Stoop; Du Bois, Steiner; Müller; Bodenmann, Lundberg, Willsie; Stancescu, Walser, Hollenstein; Kreps, Lemm, Bieber; Leone, Sannitz, Herren; Praplan.

Rapperswil-Jona Lakers - Ambri-Piotta 5:3 (1:0, 2:1, 2:2)

Diners-Club-Arena. - 5655 Zuschauer. - SR Koch/Kurmann, Mauron/Tscherrig. -

Tore: 16. Kolnik (Wichser, Burkhalter/Ausschluss Bonnet) 1:0. 23. Hürlimann (Thibaudeau) 2:0. 26. Raffainer (Forget) 2:1. 35. Nils Berger 3:1. 41. (40:19) Miéville (Gobbi/Ausschlüsse Sejna, Walser; Pestoni) 3:2. 42. (41:36) Camichel (Jörg) 4:2. 53. Hürlimann (Neukom) 5:2. 58. Grassi (Park) 5:3.

Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Camichel) plus Spieldauer (Camichel) gegen Rapperswil-Jona, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

PostFinance-Topskorer: Sejna; Miéville.

Rapperswil-Jona: Aebischer; Gmür, Walser; Sven Berger, Kesä; Geyer, Geiger; Camperchioli; Rizzello, Burkhalter, Kolnik; Sejna, Wichser, Riesen; Nils Berger, Camichel, Jörg; Neukom, Hürlimann, Thibaudeau.

Ambri-Piotta: Schaefer; Sidler, Kutlak; Kobach, Noreau; Bonnet, Gobbi; Dotti, Donati; Reichert, Park, Duca; Lachmatow, Miéville, Pestoni; Elias Bianchi, Schlagenhauf, Raffainer; Pedretti, Forget, Grassi.

Bemerkungen: Welti, Earl, Camenzind, Winkler (alle verletzt), Marzan, Büsser, Thöny, Caminada (alle überzählig), Ambri ohne Schulthess, Williams, Weber, Trunz, Botta (alle verletzt), Casserini (krank), Giroux, Mattia Bianchi, Schoder (alle überzählig). 19. Kobach nach Sturz gegen die Bande verletzt ausgeschieden. 54. Tor von Reichert annulliert. Ambri ab 58:56 bis 59:49 ohne Goalie. 60. (59:29) Timeout von Ambri. (fbu/si)

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