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National League A, 10. RundeBerner Derby in der Verlängerung entschieden

In der 10. NLA-Runde kamen die Favoriten aus Bern und Davos nur mit Ach und Krach zu Siegen: Beide entschieden ihre Partien in der Verlängerung.

von
mon

Erst in der 62. Minute und mit dem 26. Torschuss knackte Bern das Abwehrbollwerk der SCL Tigers. Der 1:0-Sieg des SCB war auch glückhaft. Langnau reagierte auf das Debakel von Davos (4:13) - allen voran Goalie Matthias Schoder, der am Freitag nach acht Gegentoren in 20 Minuten ausgewechselt worden war. Schoder spielte gegen Bern tadellos (25 Paraden) und liess sich erst nach 104 Sekunden in der Verlängerung bezwingen. Roman Josi erzielte das einzige Tor des Abends nach einem Rückpass von Marc Reichert.

Die SCL Tigers besassen ihre stärksten Momente im zweiten Abschnitt, den sie mit 9:4 Torschüssen dominierten. Eine aussichtsreiche Chance bot sich auch noch im Finish nach 54 Minuten, als die Langnauer während 33 Sekunden in doppelter Überzahl Powerplay spielen konnten.

Ambri - HCD: Taticeks Reaktion

Ambri unterlag dem topklassierten HCD erst in der Verlängerung 1:2. In der 62. Minute reagierte Petr Taticek schneller als sämtliche Tessiner Verteidiger und markierte das Siegtor. Bis zur 52. Minute bewegte sich Ambri-Piotta nach einer Niederlagenserie von fünf Spielen auf Siegkurs. Dann lenkte Sandro Rizzi einen Schuss entscheidend ab, womit der den zuvor brillanten Keeper Bäumle überraschte.

Im Vergleich zur 13:4-Gala gegen die inferioren SCL Tigers stiess der HCD in der Valascia auf bedeutend mehr Widerstand. Ambri stemmte sich mit vereinten Kräften gegen den uninspirierten Titelhalter, der zu wenig Aufwand betrieb und sich so unnötig in eine heikle Lage manövrierte.

Kloten - ZSC: Rüeger und der «ZSC-Gattuso» im Mittelpunkt

Vor über 6700 Anhängern rang Kloten den Rivalen ZSC 4:3 nieder. Nach dem 3:3 in der regulären Spielzeit schuf Keeper Ronnie Rüeger mit drei parierten Penaltys für die knappe Differenz. Was zuletzt den NHL-Stars der Chicago Blackhawks und Ambri nicht gelungen war, erreichten die Flyers: einen Erfolg gegen die beste europäische Mannschaft. Für den Coup musste Kloten hart arbeiten und ein erfolgreiches Shootout (Stancescu und Jenni trafen) beanspruchen.

Die unschöne Ende der Lions zeichnete sich nicht ab. Sie waren perfekt zum Zürcher Derby gestartet. Jan Alston und Thibaut Monnet- er nach einem klugen Querpass Gardners - verschafften dem ZSC eine 2:0-Führung. Erst mit der Schlinge um den Hals reagierten die Gastgeber vehement. Dank eines Powerplay-Tors von Stancescu setzten die Flyers zum temporären Höhenflug an, der sie bis zur 3:2-Führung trug.

Von den Turbulenzen erholte sich Sean Simpsons indes ohne Verzögerung. Pittis erzwang in der letzten Sekunde vor der zweiten Pause das 3:3. Das lange ausgeglichene Zwischenergebnis passte zum intensiven Duell der beiden Rivalen. Es war ein Abend der Checks, der Tricks und der aufgeheizten Atmosphäre. Ohne Rücksicht auf (Material-)Verluste rangen die Teams um die kantonale Vorherrschaft.

Mathias Segers Wutausbruch im letzten Drittel prägte das Spiel der Emotionen. Der ZSC-Captain zertrümmerte seinen Stock und kickte wild gegen die Bande. Auf der Strafbank fluchte und gestikulierte er wie Milans gefürchteter Vorkämpfer Gennaro Gattuso in seinen besten Zeiten.

Lakers – Servette: Genf überfahren

24 Stunden nach dem ersten Heimspiel wurde Servette im siebten Auswärtsspiel überfahren. Rapperswil-Jona führte nach 25 Minuten 5:1 und siegte 5:2. NHL-Rückkehrer Tobias Stephan kassierte erstmals diese Saison mehr als drei Gegentore. Vor allem zu Beginn der Spielabschnitte schienen die Genfer nicht präsent. Stephan liess im ersten Drittel zwei der ersten sechs Schüsse, und im zweiten Drittel sogar drei der ersten fünf Schüsse passieren. Allerdings versagten ihm die Backs die Unterstützung: Das 1:3 war ein Eigentor Goran Bezinas, beim 1:4 liess sich Robin Breitbach in Unterzahl an der blauen Linie den Puck abluchsen, und beim 1:5 sah Jonathan Mercier gegen Loic Burkhalter steinalt aus.

Bei den Lakers, die zuletzt drei Mal daheim gegen Servette verloren hatten, glänzten Goalie Daniel Manzato (43 Paraden) und die Skandinavier. Christian Berglund, der PostFinance-Topskorer, verbuchte vier Assists; sein Flügel Niklas Nordgren erzielte das 4:1 und liess sich zwei Assists gutschreiben.

Lugano – Zug: Deutliche Heimniederlage

Der HC Lugano kassierte beim 1:6 gegen den EV Zug bereits die fünfte Niederlage hintereinander. Die Tessiner kommen mit der enormen Erwartungshaltung im sottoceneri überhaupt nicht zurecht. Lugano spielt nicht wie von den Experten angekündigt an der Spitze mit, sondern liegt nach zehn Runden bereits fünf Punkte hinter Platz 8 zurück. Goalie David Aebischer entfernt sich mit seinen Leistungen immer weiter von der NHL, die Ausländer sind nicht so gut wie erhofft, und die Verletzungshexe lässt Lugano (wie letzte Saison) nicht in Ruh.

Dazu gesellte sich gegen Zug nicht zum ersten Mal dilettantische Abwehrfehler. Nach dem 1:1-Ausgleich (durch Randy Robitaille) dauerte es nur fünf Minuten bis zur Vorentscheidung. Dale McTavish (35.) und Corsin Camichel (36.) schossen die Gäste innerhalb von 97 Sekunden ziemlich unbedrängt 3:1 in Führung. Im Schlussabschnitt fiel Lugano sogar auseinander: Paul Di Pietro erzielte innerhalb von bloss 23 Sekunden die Tore vom 3:1 zum 5:1 (51.).

Biel - Fribourg: Gottérons nächste Pleite

Fribourg nähert sich dem Nullpunkt. Gegen den bescheidenen EHC Biel erlitt Gottéron innerhalb von 24 Stunden das zweite 0:4- Debakel. Sieben überzeugende Minuten genügten dem EHC Biel, Fribourg in die nächste Sinnkrise zu stürzen. Jackman, Steinegger und Tschannen sorgten bis zur 31. Minute für klare Verhältnisse an der Trennlinie. Biel hat sich in der nationalen Mittelklasse eingereiht.

In Freiburg schmilzt das Eis (noch) nicht. Im Gegenteil: Bei den «Copains» herrscht ein eisiges Klima. Der immense vorsaisonale Kredit in der Öffentlichkeit ist nun aber endgültig aufgebraucht. Neun der letzten Partien hat Gottéron verloren. Die Verfassung der teuren Mannschaft ist jämmerlich.

Jenes Team, dem über 6000 Saisonabonnenten den Sprung unter die Top 4 zugetrauten, ist komplett abgestürzt. Selbst die tief im finanziellen Schlamassel steckenden SCL Tigers haben eine minim bessere Bilanz vorzuweisen. Das sind alarmierende Zeichen.

Coach Serge Pelletier wirkte auch in Biel so ratlos wie sein Personal im Rink. Nach dem 0:2 in der 29. Minute bezog er zur Schadenbegrenzung frühzeitig das Timeout. Verhindern konnte der Trainer den Fehltritt nicht, nur leicht verzögern. Dass ihm die Entlassung bevorsteht, zeichnet sich ab.

SCL Tigers - Bern 0:1 nV (0:0, 0:0, 0:0)

Ilfis. - 5786 Zuschauer. - SR Kurmann, Mauron/Schmid.

Tor: 62. (61:44) Josi (Reichert, Gamache) 0:1.

Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Claudio Moggi) gegen Langnau, 5mal 2 Minuten gegen Bern.

PostFinance-Topskorer: Setzinger; Bartecko.

Langnau: Schoder; Naumenko, Christian Moser; Murphy, Reber; Simon Lüthi, Blum; Stefan Flückiger, Gmür; Sandro Moggi, Fabian Sutter, Claudio Moggi; Schild, Bieber, Setzinger; Aurelio Lemm, Camenzind, Simon Moser; Brooks, Haas, Walser.

Bern: Bührer; Stettler, Beat Gerber; Roche, Josi; Jobin, Hänni; Fey, Rytz; Neuenschwander, Martin Plüss, Rüthemann; Bartecko, Froidevaux, Vigier; Berger, Gamache, Reichert; Scherwey, Chatelain, Trevor Meier.

Bemerkungen: Langnau ohne Helfenstein, Bern ohne Dubé, Philippe Furrer, Daniel Meier, Dominic Meier und Thomas Ziegler (alle verletzt).

Ambri-Piotta - Davos 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) n.V.

Valascia. - 4147 Zuschauer. - SR Reiber, Müller/Niquille.

Tore: 42. Walker (Casserini, Stirnimann) 1:0. 52. Rizzi (Jan von Arx) 1:1. 62. Taticek (Guggisberg, Back/Ausschlüsse Demuth; Reto von Arx) 1:2.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri, 3mal 2 Minuten gegen Davos.

PostFinance-Topskorer: Law; Guggisberg.

Ambri: Bäumle; Schneider, Kobach; Gautschi, Kutlak; Stephan, Marghitola; Casserini; Botta, Brunner, Murovic; Law, Clarke, Duca; Walker, Stirnimann, Demuth; Bianchi, Schönenberger, Christen.

Davos: Genoni; Forster, Gianola; Ramholt, Grossmann; Back, Jan von Arx; Stoop; Widing, Reto von Arx, Taticek; Guggisberg, Marha, Daigle; Sciaroni, Rizzi, Bürgler; Marc Wieser, Carbis, Donati; Joggi.

Bemerkungen: Ambri ohne Mattioli, Juri, Bundi, Horak, Westrum (alle verletzt), HCD ohne Dino Wieser (gesperrt), Salmonsson (überzählig). 25. Timeout von Davos.

Kloten Flyers - ZSC Lions 4:3 (0:1, 3:2, 0:0, 0:0) n.P.

Kolping Arena. - 6742 Zuschauer. - SR Stalder, Arm/Küng.

Tore: 19. Alston (Adrian Wichser, Suchy/Ausschluss Stancescu) 0:1. 27. Monnet (Gardner, Adrian Wichser) 0:2. 29. Stancescu (Zeiter/Ausschluss Pascal Müller) 2:1. 37. Bell (Rothen/Ausschlüsse Zeiter; Alston) 2:2. 40. (39:23) Santala (Bell/Ausschlüsse Hollenstein; Suchy, Seger) 3:2. 40. (39:59) Pittis 3:3. - Penaltyschiessen: Alston scheitert, Stancescu 1:0; Sejna scheitert, Jenni 2:0; Pittis verschiesst, Bell scheitert; Adrian Wichser scheitert.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kloten, 12mal 2 plus 10 Minuten (Seger) gegen den ZSC.

PostFinance-Topskorer: Rintanen; Pittis.

Kloten Flyers: Rüeger; Sidler, Hamr; Steiner, Schulthess; Bonnet, Von Gunten; Yves Müller; Jenni, Santala, Rintanen; Jacquemet, Bell, Rothen; Stancescu, Zeiter, Lindemann; Hollenstein, Kellenberger, Bodenmann.

ZSC Lions: Sulander; Schelling, Suchy; Schnyder, Seger; Stoffel, Geering; Reist, Pascal Müller; Monnet, Adrian Wichser, Gardner; Bärtschi, Pittis, Sejna; Bühler, Alston, Bastl; Martin Wichser, Kamber, Grauwiler.

Bemerkungen: Kloten ohne Wick, Du Bois, Welti, Winkler (alle verletzt), ZSC ohne Krutow, Schommer (beide verletzt), Trudel (überzählig). 52. Schelling mit einer Knieverletzung ausgeschieden.

Lakers - Servette 5:2 (2:1, 3:1, 0:0)

Diners Club Arena. - 4219 Zuschauer. - SR Rochette, Dumoulin/Kehrli.

Tore: 1. (0:22) Sirén (Nordgren, Berglund) 1:0. 3. Maurer (Kolnik, Cadieux) 1:1. 7. Reuille (Roest, Pöck/Ausschluss Hürlimann) 2:1. 21. (20:28) Pöck (Berglund, Nordgren) 3:1 (Eigentor Goran Bezina). 23. Nordgren (Berglund/Ausschluss Gobbi) 4:1. 26. Burkhalter (Berglund) 5:1. 33. Rubin (Savary, Déruns/Ausschluss Voegele) 5:2.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 8mal 2 plus 10 Minuten (Breitbach) gegen Genève-Servette.

PostFinance-Topskorer: Berglund; Salmelainen.

Rapperswil-Jona: Manzato; Geyer, Pöck; Guyaz, Blatter; Andreas Furrer, Parati; Bucher; Nordgren, Sirén, Berglund; Riesen, Burkhalter, Reuille; Voegele, Roest, Paterlini; Raffainer, Tschuor, Samuel Friedli; Rizzello.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Goran Bezina, Mercier; Gobbi, Maurer; Vukovic, Breitbach; Flurin Randegger; Cadieux, Trachsler, Kolnik; Déruns, Savary, Salmelainen; Toms, Beech, Rubin; Rivera, Florian Conz, Hürlimann.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Marco Streit (verletzt) und Kim Lindemann (krank), Genève-Servette ohne Höhener (gesperrt). - Pfostenschuss Goran Bezina (56.).

Lugano - Zug 1:6 (0:1, 1:2, 0:3)

Resega. - 3816 Zuschauer. - SR Prugger, Bürgi/Stäheli.

Tore: 9. Holden (Fabian Schnyder, Brunner) 0:1. 30. Robitaille (Hamilton, Jörg) 1:1. 35. McTavish (Holden, Brunner/Ausschluss Akerman) 1:2. 36. Corsin Camichel (Fabian Schnyder) 1:3. 51. (50:22) Di Pietro 1:4. 51. (50:45) Di Pietro (Steinmann, Christen) 1:5. 53. Dupont (Di Pietro, Steinmann/Ausschluss Profico) 1:6.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 8mal 2 plus 10 Minuten (Corsin Camichel) gegen Zug.

PostFinance-Topskorer: Domenichelli; Brunner.

Lugano: Aebischer; Chiesa, Julien Vauclair; Akerman, Nodari; Helbling, Profico; Suter; Romano Lemm, Romy, Domenichelli; Hamilton, Robitaille, Tristan Vauclair; Näser, Hirschi, Kostovic; Jewgeni Schirjajew, Schlagenhauf, Jörg; Goi.

Zug: Markkanen; Dupont, Snell; Diaz, Patrick Fischer II; Schefer, Blaser; Jannik Fischer; Fabian Lüthi, Steinmann, Rüfenacht; McTavish, Duri Camichel, Corsin Camichel; Fabian Schnyder, Holden, Brunner; Christen, Oppliger, Di Pietro.

Bemerkungen: Lugano ohne Nummelin, Brady Murray, Sannitz und Conne, Zug ohne Kress und Frei (alle verletzt).

Biel - Fribourg 4:0 (0:0, 3:0, 1:0)

Eisstadion. - 5212 Zuschauer. - SR Mandioni, Kohler/Marti.

Tore: 24. Jackman (Trunz, Peter) 1:0. 29. Steinegger (Jackman, Tschantré) 2:0. 31. Tschannen (Ehrensperger) 3:0. 56. Fata (Steinegger, Schneeberger/Ausschlüsse Mowers; Wirz) 4:0.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Biel, 7mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Aubin und Heins) gegen Fribourg.

PostFinance-Topskorer: Bordeleau; Casutt.

Biel: Berra; Jackman, Trunz; Brown, Fröhlicher; Schneeberger, Steinegger; Meyer; Truttmann, Bordeleau, Tschantré; Lötscher, Fata, Nüssli; Ehrensperger, Peter, Tschannen; Beccarelli, Gloor, Zigerli; Haas.

Fribourg: Ciaccio; Heins, Birbaum; Marc Abplanalp, Collenberg; Gerber, Voisard; Löffel, Leuenberger; Knöpfli, Mowers, Ouellet; Botter, Aubin, Lachmatow; Casutt, Plüss, Lauper; Mottet, Wirz, Hasani.

Bemerkungen: Biel ohne Kparghai, Seydoux, Gossweiler, Bärtschi, Wetzel (alle verletzt). Fribourg ohne Jeannin, Ngoy, Sprunger,Leblanc, Bykov (alle verletzt). 10. Lattenschuss von Mowers. Pfostenschüsse: Lachmatow (14.), Bordeleau (25.). 29. Timeout von Fribourg. 40. Ehrensperger verletzt ausgeschieden.

LIVE-TICKER

mit Monika Brand

62. Taticek schiesst den HCD zum Sieg! Die Bündner gewinnen mit 2:1 nach Verlängerung. Bitter für Ambri, hat es doch eine tolle Leistung gezeigt. Der Sieg war für die Leventiner zum Greifen nah.

62. Jetzt wird auch ein Tessiner bestraft. Demuth muss wegen Beinstellens raus. Damit ist der Vorteil wieder weg. Es geht mit drei gegen drei weiter.

62. Die ersten 30 Sekunden sind verstrichen, ohne dass Ambri sich im gegnerischen Drittel installieren konnte.

61. Strafe gegen den HCD. Reto von Arx muss wegen Hakens raus. Ist das die Möglichkeit zum Sieg für Ambri-Piotta?

61. Die Verlängerung beginnt. Wie üblich stehen jetzt nur noch je vier Feldspieler auf dem Eis.

60. Es kommt zur Verlängerung. Die reguläre Spielzeit bringt keinen Sieger hervor. Beide Teams haben im dritten Drittel je einen Treffer erzielt.

60. Noch weniger als 60 Sekunden trennen uns von der Verlängerung.

60. Widding legt für Jan von Arx auf. Doch einmal mehr ist ein Stock eines Ambri-Spielers dazwischen.

59. Duca mit einer Möglichkeit für Ambri. Doch HCD-Goalie Genoni schnappt sich die Scheibe.

56. Noch fünf Minuten sind in der regulären Spielzeit zu spielen. Das wird spannend.

54. Die Ereignisse überschlagen sich in der Valascia: Zuerst kommt Walker zu einer guten Chance für das Heimteam, dann Reto von Arx für die Gäste. Dennoch steht es weiterhin 1:1.

53. Riesenchance für Ambri. Christen hat das 2:1 auf der Schaufel, doch HCD-Torhüter Genoni kann retten.

52. Davos gleicht aus! Kaum ist Ambri wieder komplett, treffen die Bündner doch noch. Jan von Arx bezwingt Ambri-Goalie Bäumle mit einem Schuss von der blauen Linie. Sandro Rizzi lenkt die Scheibe noch leicht ab und gilt deshalb als Torschütze.

51. Und noch eine tolle HCD-Möglichkeit in Überzahl: Forster schiesst von der blauen Linie, doch Bäumle hält auch diesen Schuss.

51. Kobach wirft sich in den Schuss von Reto von Arx. Daraufhin können die Leventiner befreien. Und in wenigen Sekunden sind sie wieder komplett.

50. Der eben gefoulte Taticek kommt erneut zum Abschluss. Einmal mehr rettet Bäumle mit einer Glanzparade.

50. Taticek mit einer tollen Chance für Davos. Doch er wird von den Beinen geholt, Ambris Demuth muss dafür für zwei Minuten in die Kühlbox.

46. Wieser mit einem Konter für Davos. Doch er scheitert an Ambri-Goalie Bäumle.

44. Bei Leader HCD lässt man den Kopf nach dem Gegentreffer keineswegs hängen. Die Bündner versuchen, ins Spiel zurückzukommen. Doch Ambri hat momentan das Spiel im Griff.

42. Tor für Ambri! Walker schliesst einen Soloangriff souverän ab. Dieses 1:0 für das Heimteam lag in der Luft.

41. Weiter gehts. Das dritte Drittel muss die Entscheidung bringen.

40. Das zweite Drittel ist vorbei. Immer noch steht es 0:0. Doch im Gegensatz zum ersten Drittel war Ambri-Piotta in diesem Abschnitt die bessere Mannschaft. Leader Davos hingegen war wie ausgewechselt und brachte vor allem in den ersten Minuten des Drittels nichts mehr auf die Reihe.

40. Noch eine Minute ist zu spielen in diesem zweiten Drittel. Momentan sieht alles danach aus, als ob die Mannschaften erneut ohne Tor in die Kabine müssen.

37. Ambri ist wieder komplett. Davos konnte seinen Vorteil nicht nutzen.

36. Anderthalb Minuten sind verstrichen und der HCD kam kaum zu einem Abschluss. Da müsste mehr gehen.

35. Die Davoser haben sich im gegnerischen Drittel installiert. Allerdings kann Ambri schon nach wenigen Sekunden wieder befreien.

35. Ambri zum zweiten Mal in diesem Spiel in Unterzahl. Ob Davos sich nun rehabilitieren kann?

34. Sciaroni versucht es mit einem «Buebetrickli», doch auch er scheitert an Bäumle.

33. Widding kann enteilen. Doch der Davoser Torjäger scheitert einmal mehr an Ambris Torhüter.

31. Bei Davos reiht sich Fehlpass an Fehlpass. Was ist nur mit dem Leader los?

29. Botta mit einem guten Schuss für Ambri. Doch Davos-Torhüter Genoni hat aufgepasst.

27. Das Wachrütteln des Coaches scheint etwas gewirkt zu haben. Widding mit einem tollen Schuss von der blauen Linie, doch Ambri-Goalie Bäumle fährt die Fanghand aus und schnappt sich die Scheibe.

25. Davos-Trainer Arno Del Curto hat genug gesehen: Er zieht die Notbremse und nimmt sein Timeout.

24. Law und Duca mit einem tollen Zusammenspiel. Dieses endet jedoch bei HCD-Goalie Genoni. Im Gegensatz zu seinen Vorderleuten ist zumindest dieser absolut bereit. Einige Bündner scheinen mit den Gedanken noch in der Kabine zu sein.

23. Die Biancoblu mit einem sehr engagierten Auftritt bisher in diesem Drittel. Da scheint Trainer Laporte die richtigen Worte in der Garderobe gefunden zu haben.

22. Ambri mit zwei, drei guten Möglichkeiten durch Law und Clarke. Doch die Strafe verstreicht aus Tessiner Sicht ungenutzt.

21. Weiter gehts. Ambri immer noch mit einem Mann mehr, da Reto von Arx noch seine Reststrafe verbüssen muss.

20. Pausensirene. Die beiden Teams gehen torlos in die Kabine.

20. Zweite Strafe gegen die Bündner: Leitwolf Reto von Arx muss nach einem Haken raus.

18. Law prüft nun Bäumles Gegenüber nach einem tollen Zuspiel von Clarke. Doch auch HCD-Goalie Genoni hält seinen Kasten rein.

17. Kaum ist der HCD komplett, kommt er auch wieder zu einer guten Möglichkeit. Widdings Schuss bringt aber Ambri-Goalie Bäumle nicht aus der Ruhe.

16. Davos übersteht die Unterzahl unbeschadet.

16. Bereits ist mehr als eine Minute der Strafe verstrichen und die Tessiner konnten noch nichts kreieren.

14. Nun kommt auch Ambri zur Überzahlmöglichkeit.

12. Ambri ist wieder komplett.

12. Hektische Szenen vor dem Tor der Tessiner. Doch weder Taticek noch Marha bringen die Scheibe ins Gehäuse. Viel Glück für die Leventiner.

10. Davos kommt zum ersten Powerplay des Spiels.

10. Auf der anderen Seite drückt Reto von Arx auf Bullypunkthöhe unbehindert ab. Aber auch seine Aktion führt nicht zum Erfolg.

9. Riesenmöglichkeit für Ambri! Die Biancoblu profitieren von einem katastrophalen Fehlpass in der Davoser Defensive, doch Law und Duca schaffen es beide nicht, die Scheibe über die Linie zu stochern.

8. Guggisberg kommt zum Schuss, doch dieser wird von einem Ambri-Verteidiger abgeblockt.

4. Demuth mit einer ersten Möglichkeit für Ambri. Doch sein Schuss ist zu unplatziert.

4. Der Leader hat das Spieldiktat in die Hand genommen. Doch richtig torgefährlich wurde es trotzdem noch nicht.

1. Der HCD startet mit viel Tempo. Taticek und Widding kommen zum Abschluss, doch noch konnten sie Ambri-Goalie Bäumle nicht bezwingen.

1. Los gehts! Der Schiedsrichter hat den Puck eingeworfen.

- Gleich geht es los. Leader Davos tritt auswärts gegen Ambri an. Mit 20 Minuten Online sind Sie live dabei.

Vor den Spielen

Gleich mit 13:4 hat NLA-Leader Davos gestern die SCL Tigers gedemütigt. Und mit Ambri wartet heute ein ähnlich schwacher gegner auf die Bündner. Gibt es wieder eine wahre Torflut?

Nach 20 Minuten stand es am Freitag im Landwassertal bereits 8:2 für den Gastgeber - absoluter Rekord in der National League A. Noch nie zuvor waren im Startdrittel mehr als neun Tore erzielt worden. Im Schongang konnte sich der HCD dann in den 40 weiteren Spielminuten das «Stängeli» und den Sieg sichern.

Gelingt den Bündnern heute Abend das gleiche Kunststück? Davos muss auswärts bei Ambri ran. Die Tessiner sind in der Tabelle nur ein Platz besser klassiert als die SCL Tigers. Als Zehnte haben sie aber bereits vier Punkte Rückstand zum Strich. Was für die «Biancoblu» spricht: Mit Thomas Bäumle haben sie mit Sicherheit einen besseren Schlussmann als die SCL Tigers mit Mathias Schoder. Das zeigt schon nur der Blick auf die Tabelle: Ambri hat bisher in neun Spielen 27 Tore kassiert, die SCL Tigers hingegen deren 51!

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