Aktualisiert 03.12.2008 11:13

Pisa-Studie 2006

Berner freuen sich über «Trend nach oben»

Die Auswertung der PISA-Studie 2006 zeigt laut der bernischen Erziehungsdirektion gute bis sehr gute Leistungen der Schüler im Kanton Bern. Im Vergleich mit den früheren Ergebnissen sei ein klarer Trend nach oben sichtbar.

Die PISA-Erhebung 2006 zeige, dass das Leistungsniveau der neunten Klassen im Kanton Bern im deutschsprachigen Teil in Naturwissenschaften und Lesen über, in Mathematik beim schweizerischen Mittelwert liege. Das schreibt die Kantonsverwaltung in einer Mitteilung.

Damit seien die Resultate besser ausgefallen als anlässlich der Erhebung im Jahr 2000. Im Lesen weise der deutschsprachige Teil des Kantons Bern als einziger Kanton über die ganze Periode hinweg eine statistisch wesentliche Verbesserung auf. Diesbezüglich «gehören die Berner Jugendlichen im internationalen Kontext zu den Besten.»

Im französischsprachigen Kantonsteil sind die Werte im Lesen und in den Naturwissenschaften etwas niedriger als im schweizerischen Durchschnitt und im deutschsprachigen Kantonstteil. Dort konstatiert die Erziehungsdirektion nichtsdestotrotz eine besonders grosse Bereitschaft Jugendlicher, einen naturwissenschaftlichen Beruf zu ergreifen.

Die bernische Erziehungsdirektion zieht aus den Ergebnissen von PISA 2006 den Schluss, dass das bernische Bildungssystem die Leistungspotenziale der Schülerinnen und Schüler «noch nicht ganz optimal ausschöpft». Die Situation habe sich aber seit 2000 stabilisiert.

Das Problem der Durchlässigkeit sei erkannt und werde im Rahmen der für 2012 vorgesehenen Revision des Volksschulgesetzes angepackt.

(sda)

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