Moves wie aus dem Film - Berner Ninja Warrior lässt sich auch von gebrochenem Fuss nicht aufhalten
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Moves wie aus dem FilmBerner Ninja Warrior lässt sich auch von gebrochenem Fuss nicht aufhalten

Richard Pech treibt eine aussergewöhnliche Sportart. An Ringen, Seilen und anderen Geräten schwingt er sich durch Ninja-Parcours.

von
Zoé Stoller

Mit diesem Video hat sich Pech bei der Ninja Warrior Show beworben.

Richard Pech

Darum gehts

  • Ein Berner entdeckte durch eine Werbung seine Leidenschaft für Ninja-Parcours.

  • Da es noch keine Trainingshallen gab, baute er sich selbst in einem Heustock seinen Parcours.

  • Seither trainiert er sechs Mal pro Woche, um den Wettbewerb Ninja Warrior zu gewinnen.

Richard Pech bewegt sich, als ob er aus einem Ninja-Film entsprungen wäre. Schnell und geschmeidig schwingt er sich an Haken, Stangen, Seilen und Ringen durch die Hindernisbahn. Der 31-jährige Berner ist nämlich ein Ninja Warrior und hatte bereits bei mehreren Wettkämpfen grossen Erfolg. Seinen ganzen Trainingsparcours hat er selbst gebastelt und montiert.

Pech war schon immer ein Sportmensch. Er liebt es, zu Kickboxen und sieht sich selbst als Sport-Allrounder. Als er 2018 die Werbung für Ninja Warrior Switzerland Show im Fernsehen sah, wusste Pech, dass er mitmachen wollte - und wurde prompt angenommen. Da er bereits oft mit Ringen trainierte, hatte Pech gute Voraussetzungen für den Wettbewerb. «Ich bin ein riesiger Wettkampftyp. Als die Show in die Schweiz kam, packte mich das Ninja-Fieber.»

Als der Berner die Sportart für sich entdeckte, war diese in der Schweiz noch sehr wenig verbreitet. «Für einen solchen Wettbewerb braucht man das exakt gleiche Equipment», sagt er. «Um zu trainieren, habe ich die ganzen Geräte selbst gebastelt. Zum Glück bin ich Elektromonteur und habe ein geschicktes Händchen.» Sein Trainingsort ist ein Heustock, den er mietet und zu einem Ninja-Parcours umgebaut hat. Für seine Ausrüstung hat er etwa 10’000 Franken ausgegeben.

«Ich wusste, dass ich ein Kämpfer bin»

Acht Wochen vor seinem vierten Wettbewerb brach sich Pech den Fuss, als er eine neue Ninja-Anlage ausprobieren wollte. «Alle sagten mir, ich solle den Wettbewerb aufgeben.» Weil er um jeden Preis an der sechsten Staffel von Ninja Warrior Germany teilnehmen wollte, setzte er alles auf ein sehr intensives Rehabilitationstraining. «Beim Ninja-Sport lernt man seinen Körper sehr gut kennen und kontrollieren. Ich wusste, dass ich ein Kämpfer bin und beschloss deshalb, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um doch noch teilnehmen zu können.» Pünktlich für den Wettbewerb war der Berner schliesslich fit und konnte teilnehmen. Die Sendung wird im Oktober dieses Jahres ausgestrahlt.

Der 31-Jährige trainiert sechs Mal pro Woche. Neben Ninja-spezifischen Trainingseinheiten geht er auch Bouldern. Er sagt: «Das grösste Ziel eines Ninja Warriors ist es, in der Show zu zeigen, was man kann.» Sein Wunsch ist es, seine Fähigkeiten stets zu verbessern, um schliesslich den Ninja Warrior Wettbewerb zu gewinnen. Diesen Titel hat bisher noch niemand geholt. Pech sagt deshalb: «Ich will so krass trainieren, bis ich besser als alle anderen bin, damit ich mir diesen Titel als Erster holen kann

Wie der Wettbewerb für den Berner ausging, darf er nicht verraten. Erst die Sendung auf RTL wird zeigen, wie gut sich Pech geschlagen hat.

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Richard Pech entdeckte seine Leidenschaft durch eine Werbung für die Show Ninja Warrior Switzerland.

Richard Pech entdeckte seine Leidenschaft durch eine Werbung für die Show Ninja Warrior Switzerland.

Instagram: @risopech
Er baute sich seine ganze Trainingsausrüstung selbst und gab dafür über 10’000 Franken aus. 

Er baute sich seine ganze Trainingsausrüstung selbst und gab dafür über 10’000 Franken aus.

Instagram: @risopech
Trotz gebrochenem Fuss trainierte er, um innert acht Wochen am Ninja Warrior Germany teilzunehmen.

Trotz gebrochenem Fuss trainierte er, um innert acht Wochen am Ninja Warrior Germany teilzunehmen.

Instagram: @risopech

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