Berner Oberland hofft auf den grossen Schnee
Aktualisiert

Berner Oberland hofft auf den grossen Schnee

Die Wintersportorte im Berner Oberland können sich auf die Sportferien hin nicht über mangelnde Gäste beklagen.

Hotels und Ferienwohnungen sind sehr gut gebucht. Wegen des Schneemangels teilweise etwas weniger zahlreich waren bisher die Tagesgäste.

Am Dienstagnachmittag begann es in Teilen des Berner Oberlandes zu schneien, so etwa in Meiringen. Ob dies reicht, um die dünne Schneedecke etwas aufzubessern, hängt von der weiteren Wetterentwicklung ab.

Skifahren könne man in der Region Meiringen/Hasliberg schon, hiess es auf Anfrage beim Tourismusverein Alpenregion. Die Pisten seien hart, aber nicht eisig. Allerdings drängen mancherorts Steine durch den Schnee. Hotels und Ferienwohnungen seien im Februar trotz des bisher milden Winters tendenziell besser gebucht als 2006.

Spontan entscheiden

Auch in Grindelwald sehnt man sich nach dem grossen Schnee. Skifahren könne man, die Pistenverantwortliche gäben ihr Bestes. Aber ganz klar: «wir bräuchten Schnee», hiess es auch dort auf Anfrage beim Tourismusbüro.

Gut gebucht sind die Ferienwohnungen und Hotels in Grindelwald aber allemal. Zimmer sind nur noch vereinzelt zu haben. Die ausländischen Gäste kommen wie eh und je. Bei den Schweizern stellt man im Tourismusbüro allerdings ein sehr kurzfristiges Buchungsverhalten fest.

Bei den Tagesgästen war es im Januar im Vergleich zu den Vorjahren tendenziell etwas ruhiger. Statt Skifahren steigen manche um auf Schlitteln oder Winterwandern - Hauptsache: raus aus dem Nebel.

60 Prozent der Pisten beschneit

Auch in Adelboden wartet man weiterhin auf den grossen Schnee. Der letzte Naturschnee sei vor rund 14 Tagen gefallen, sagte Markus Pfister, Marketingleiter von Adelboden Tourismus. Da aber 60 Prozent der Pisten in Adelboden technisch beschneit würden, könne man gut skifahren. Sämtliche Anlagen seien offen, ebenso die Talabfahrten.

Die Ferienwohnungen und Hotels seien bis in den März hinein sehr gut ausgelastet, teilweise sogar ausgebucht. Die Tagesgäste seien allerdings eher etwas weniger als in Vorjahren.

(sda)

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