Ab auf die Schlöf: Berner strömen auf die Eisbahnen
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Ab auf die SchlöfBerner strömen auf die Eisbahnen

Die Bundeshaus-Eisbahn hat sie angefixt: Hobby-Schlöfler zieht es vermehrt auf die Eisfelder.

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Ab auf die Schlöf: Eisbahnen ziehen immer mehr Berner an.

Ab auf die Schlöf: Eisbahnen ziehen immer mehr Berner an.

Über 1500 Schlittschuhläufer tummeln sich an Spitzentagen auf dem Aussenfeld der Post­Finance-Arena. «Wir haben sehr viele Schulklassen, die Leute zieht es wieder mehr auf die Schlöf als früher», sagt Stefan Küng, Betriebsleiter der Post­Finance-Arena. Der Trend widerspiegelt sich auch in den Besucherzahlen. Diese Saison rechnet Küng mit gut 80 000 Ein­tritten, 2009/2010 waren es nur rund 60 000 Besucher. Auch die Eisbahn Weyermannshaus verzeichnet diesen Winter bislang über 10 000 Eintritte mehr als vor drei Jahren, in der Ka-We-De sind die Zahlen stabil.

Bundeshaus-Eisbahn als Magnet

Die Befürchtungen, dass das temporäre Gratis-Eisfeld auf dem Bundesplatz den anderen Eisbahnen die Besucher abwirbt, haben sich nicht bewahrheitet – im Gegenteil. «Die Eisbahn vor dem Bundeshaus war ein perfekter Botschafter für den Eissport», sagt Markus Gasser, stv. Leiter des Berner Sportamtes.

Das freut FDP-Stadtrat Mario Imhof, einen der Promotoren der Bundesplatz-Eisbahn: «Die beeindruckende Kulisse hat viele Schaulustige angefixt, auf die Schlöf zu steigen. Dank uns sind sie wohl auf den Geschmack gekommen.» Er plant, die Bundesplatz-Eisbahn im kommenden Winter um zwei Wochen zu verlän

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