U-18-Mannschaft des BSC Young Boys machen aus 0:6 ein 7:7
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«Es war ein unglaubliches Spiel» Berner U-18-Junioren machen aus 0:6 ein 7:7 – Coach denkt an Züri West

Die U-18-Mannschaft der Young Boys holt einen 0:6-Rückstand nach 25 Minuten auf. Am Ende lautet das Resultat 7:7. YB-Coach Niederhäuser erinnert sich nach Abpfiff an ein Lied von Züri West.

von
Nils Hänggi
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Die U-18-Mannschaft der Berner überzeugte am Wochenende. 

Die U-18-Mannschaft der Berner überzeugte am Wochenende.

Young Boys
Auf Social Media feierten die Berner Verantwortlichen die Junioren-Mannschaft. 

Auf Social Media feierten die Berner Verantwortlichen die Junioren-Mannschaft.

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20 Minuten erreicht Coach Niederhäuser am Telefon. «Es war ein unglaubliches Spiel. Nach dem Schlusspfiff musste ich gleich an das Lied ‹7:7› von Züri West denken. Darin heisst es ja: ‹7 7. Unentschide isch's nid›», erzählt der Trainer.

20 Minuten erreicht Coach Niederhäuser am Telefon. «Es war ein unglaubliches Spiel. Nach dem Schlusspfiff musste ich gleich an das Lied ‹7:7› von Züri West denken. Darin heisst es ja: ‹7 7. Unentschide isch's nid›», erzählt der Trainer.

Young Boys

Darum gehts

  • Am Wochenende gab es zwischen GC und YB eine verrückte Partie.

  • So trennten sich die beiden Mannschaften mit 7:7.

  • Nach 25 Minuten stand es 6:0 für GC.

  • Wir haben mit dem Coach der Young Boys über die Partie geredet.

Was war das für ein verrücktes Spiel! Am Wochenende spielten die U-18-Mannschaften von GC und YB gegeneinander. Das Resultat? Verrückt. So ging die Partie 7:7 aus. Besonders kurios: Nach 25 Minuten lag Leader YB auswärts glatt mit 0:6 zurück. Bei den Grasshoppers, verstärkt mit etlichen U-21-Spielern, war jeder Schuss ein Treffer.

Dann aber drehten die Berner auf. Coach André Niederhäuser brachte mehrere neue Spieler, und das U-18-Team begann mit der grossen Aufholjagd. Noch vor der Pause verkürzte YB zum 2:6. Nach dem Pausentee wurde es dann noch wilder. Erst schossen die Berner die Tore drei, vier fünf und sechs. Doch beim 6:6 blieb es nicht. GC schaffte tatsächlich die erneute Führung. YB bewies aber erneut Moral und glich in der Nachspielzeit zum 7:7 aus.

«Wir möchten Schweizer Meister werden»

20 Minuten erreicht Coach Niederhäuser am Telefon. «Es war ein unglaubliches Spiel. Nach dem Schlusspfiff musste ich gleich an das Lied ‹7:7› von Züri West denken. Darin heisst es ja: ‹7 7. Unentschide isch's nid›», erzählt der Trainer. Und das treffe ja auch auf sie zu. Das Ergebnis sei mehr als ein Remis. Und: «Für die Moral ist solch eine Aufholjagd wunderbar. Zwei Runden vor Schluss haben wir zwei Punkte Vorsprung, wir möchten Schweizer Meister werden.»

Und was für Zauberworte hat der Coach in der Pause in der Kabine gesagt? Niederhäuser lacht und meint: «Keine speziellen.» Und erläutert dann: «Es war eine ganz normale Ansprache. Ich sagte den Jungs einfach, dass wir mit einem positiven Resultat in der zweiten Halbzeit nach Hause reisen wollen. Und das haben wir geschafft. Vor allem gerieten wir ja dann nochmals in den Rückstand, kamen nochmals zurück.» Er sei sehr stolz auf seine Mannschaft.

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