Aktualisiert 06.12.2014 06:30

Peru

Bernhardiner sollte Kokain schmuggeln – tot

In den Bäuchen zweier Hunde wollte ein mexikanischer Schmuggler Drogen verstecken. Einer der beiden Bernhardiner starb daraufhin an einer Infektion.

Ein Bernhardiner starb, nachdem ein Mexikaner in seinem Bauch Kokain verstecken wollte. (Symbolbild)

Ein Bernhardiner starb, nachdem ein Mexikaner in seinem Bauch Kokain verstecken wollte. (Symbolbild)

Ein 22-jähriger Mexikaner soll versucht haben, in den Mägen zweier Hunde rund 2,9 Kilogramm Kokain aus Peru in sein Land zu schmuggeln. Einer der beiden Bernhardiner starb im Zuge des versuchten Drogenschmuggels, wie die peruanischen Behörden am Freitag (Ortszeit) mitteilten. Der Mann wurde festgenommen.

Der 22-Jährige habe die beiden Hunde in einem Hotelzimmer operiert, um das Kokain in ihren grossen Körpern zu verstecken, sagte der lokale Polizeichef Basilio Grossman. Tierärzte der Polizei entfernten Plastiktüten mit den Drogen aus den Bäuchen des männlichen Bombon und der Hündin namens Lola.

Beide Tiere erlitten Infektionen der inneren Bauchdecke, sie bekamen hohes Fieber und mussten sich häufiger erbrechen. Bombon starb am Freitagnachmittag aufgrund der Infektion, wie Perus staatliche Nachrichtenagentur Andina berichtete.

(sda)

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