Fanartikel-Verkauf: Bernie Sanders sammelt mit «Grumpy chic» 1,8 Mio Dollar
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Fanartikel-VerkaufBernie Sanders sammelt mit «Grumpy chic» 1,8 Mio Dollar

Der US-Senator will die Einnahmen aus dem Verkauf von Fanartikeln an wohltätige Organisationen spenden.

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«Grumpy chic»-Look: Das Outfit des US-Senators Bernie Sanders ist nun weltberühmt. (20. Januar 2021)

«Grumpy chic»-Look: Das Outfit des US-Senators Bernie Sanders ist nun weltberühmt. (20. Januar 2021)

AFP/Brendan Smialowski
Die Einnahmen aus dem Verkauf von Fanartikeln gehen an wohltätige Organisationen in Sanders’ Heimat-Bundesstaat Vermont.

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Fanartikeln gehen an wohltätige Organisationen in Sanders’ Heimat-Bundesstaat Vermont.

AFP/Greg Nash/Getty Images
Sanders erklärte, er sei überrascht gewesen von der Kreativität, die so viele Menschen gezeigt hätten.

Sanders erklärte, er sei überrascht gewesen von der Kreativität, die so viele Menschen gezeigt hätten.

AFP/Saul Loeb/Getty Images

Darum gehts

  • US-Senator Bernie Sanders fiel an der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden mit seinem Outfit auf.

  • Der «Grumpy chic»-Look von Sanders ist nun weltberühmt.

  • Der Verkauf von Fanartikeln hat 1,8 Millionen US-Dollar eingebracht. Das Geld geht an wohltätige Organisationen.

US-Senator Bernie Sanders hat mit seinem inzwischen weltberühmten «Grumpy chic»-Look Geld für einen guten Zweck gesammelt. Sanders’ Team teilte am Mittwoch mit, Fanartikel mit dem Aufdruck seines Outfits vom Tag der Präsidenten-Vereidigung hätten in den vergangenen fünf Tagen 1,8 Millionen US-Dollar eingebracht. Das Geld gehe an wohltätige Organisationen in Sanders’ Heimat-Bundesstaat Vermont.

Auf der Internetseite von Sanders’ Kampagne gab es T-Shirts und Pullover mit einem Foto des Looks zu kaufen. Von seinem Team hiess es, das erste Produkt sei am vergangenen Donnerstag in weniger als 30 Minuten ausverkauft gewesen. Über das Wochenende seien weitere Artikel hinzugekommen, die bis Montagmorgen ebenfalls vergriffen gewesen seien.

Sanders hatte bei der feierlichen Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden am Mittwoch vergangener Woche mit seinem Look für viel Aufsehen gesorgt. Er sass etwas abseits in einem olivfarbenem Parka – mit auffälligen Strick-Fäustlingen, die er auf seinem Schoss verschränkte. Mit diesem Outfit passte er so gar nicht in das feierliche Umfeld der Vereidigung. Der Schnappschuss verbreitete sich rasend schnell in sozialen Medien. Von unzähligen Nutzern und auch Prominenten wurde Biden in seinem grummeligen Altherren-Look per Fotomontage in alle möglichen Umgebungen gesetzt. Medien erfanden für die Kleiderwahl – gepaart mit der Sitzhaltung mit verschränkten Armen – den Titel «Grumpy chic».

Sanders selbst erklärte am Mittwoch, er sei überrascht gewesen von der Kreativität, die so viele Menschen gezeigt hätten – und er freue sich, dass sein «Internet-Ruhm» nun Menschen in Not zu Gute komme.

(DPA/chk)

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