Tor der Runde: Bertones Kunstschuss feiert Erdrutschsieg
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Tor der RundeBertones Kunstschuss feiert Erdrutschsieg

YB ist das Team der Stunde. Da passt es bestens, dass auch das Tor der 11. Super-League-Runde von einem Berner Spieler stammt: Leonardo Bertone.

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Sonntag, 4. Oktober 2015Die Spieler des FC Zürich freuen sich über einen späten Punktgewinn gegen Leader Basel. Armando Sadiku erzielt in der 93. Minute den Ausgleich zum 2:2.

Sonntag, 4. Oktober 2015Die Spieler des FC Zürich freuen sich über einen späten Punktgewinn gegen Leader Basel. Armando Sadiku erzielt in der 93. Minute den Ausgleich zum 2:2.

FreshFocus/Andy Mueller
FCZ-Trainer Sami Hyypiä darf mit der Leistung seiner Akteure zufrieden sein.

FCZ-Trainer Sami Hyypiä darf mit der Leistung seiner Akteure zufrieden sein.

FreshFocus/Daniela Frutiger
Für die Zürcher Führung ist Stürmer Mario Gavranovic verantwortlich.

Für die Zürcher Führung ist Stürmer Mario Gavranovic verantwortlich.

FreshFocus/Andy Mueller

Fünf Partien, vier Unentschieden – in der 11. Runde der Super League gab es nur ein Siegerteam: die Berner Young Boys. Die Mannschaft, die unter dem neuen Trainer Adi Hütter richtig Fahrt aufgenommen hat, zeichnete auch für das schönste Tor des Wochenendes verantwortlich. Gleich 1113 Leser, was 86 % entspricht, stimmten für den herrlichen Schlenzer von Leonardo Bertone. Damit liess der 21-Jährige seine Konkurrenten Daniel Follonier (107 Stimmen) und Antonini Culina (81) deutlich hinter sich.

Diese Tore standen zur Auswahl

Der erste YB-Treffer beim 3:1 im Verfolgerduell gegen GC war besonders schön anzusehen. Leonardo Bertone bezwang GC-Goalie Vaso Vasic mit einem traumhaften Abschluss ausserhalb des Strafraums. Der Ball gelang via Renato Steffen und Alexander Gerndt zum 21-Jährigen, der kurz Mass nahm und diesen hoch versenkte.

Zur Auswahl steht ein weiterer Distanzschuss, bei dem der Torschütze mehr oder weniger ungehindert Mass nehmen durfte. Luganos Antonini Culina zog in der 92. Minute in Manier eines Arjen Robben nach Richtung Mitte und versuchte sein Glück einfach mal. Mit Erfolg! Die FCL-Herren Hekuran Kryeziu und David Zibung streckten sich vergebens, der Flachschuss passte haargenau.

Auch St. Gallens Schlussmann Daniel Lopar musste einen späten Ausgleichstreffer hinnehmen. Im Gegensatz zu Zibung war Lopar beim Abschluss Daniel Folloniers aber zu keiner Bewegung mehr fähig. Der Sittener tankte sich in der 85. Minute auf der linken Seite durch und vollendete staubtrocken, nachdem er die Hintermannschaft der Ostschweizer mit einem Haken ausser Gefecht gesetzt hatte.

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