Date von Ashton Kutcher erstochen - Berüchtigter «Hollywood Ripper» Michael Gargiulo zum Tode verurteilt
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Date von Ashton Kutcher erstochenBerüchtigter «Hollywood Ripper» Michael Gargiulo zum Tode verurteilt

13 Jahre nach seiner Verhaftung ist der Kalifornier Michael Gargiuolo (45) wegen zweifachen Mordes zum Tode verurteilt worden.

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«Hollywood Ripper» Michael Gargiulo wurde am Freitag zum Tode verurteilt.

«Hollywood Ripper» Michael Gargiulo wurde am Freitag zum Tode verurteilt.

AFP
Ihm wurden zwei Morde und ein Mordversuch vorgeworfen.

Ihm wurden zwei Morde und ein Mordversuch vorgeworfen.

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Michael Gargiulo nach seiner Verhaftung. «Wo immer er hinkam, folgten ihm Tod und Zerstörung», so der Richter bei der Urteilsverkündung.

Michael Gargiulo nach seiner Verhaftung. «Wo immer er hinkam, folgten ihm Tod und Zerstörung», so der Richter bei der Urteilsverkündung.

Los Angeles County Sheriff's Office

Darum gehts

  • Ein Mann, dem zwei Morde und ein versuchter Mord in Hollywood zur Last gelegt werden, ist am Freitag zum Tode verurteilt worden.

  • Michael Gargiulo alias der «Hollywood Ripper» tötete 2001 Asthon Kutchers damalige Freundin auf grausame Weise.

  • Bereits mit 17 soll er in Illinois seine 18-jährige Nachbarin getötet haben. Dafür muss er sich einem weiteren Verfahren stellen.

Wegen der Ermordung von zwei Frauen und der versuchten Tötung einer dritten ist der «Hollywood Ripper» in Kalifornien zum Tode verurteilt worden. Angehörige der Opfer weinten im Gerichtssaal, als Richter Larry Fidler in Los Angeles das Urteil über den 45-jährigen Angeklagten sprach. Wo auch immer er hingegangen sei, seien ihm «Tod und Zerstörung gefolgt», sagte Fidler über den Beschuldigten. Der Fall erfuhr zusätzliche Aufmerksamkeit, weil eines der Opfer am selben Abend mit dem Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher ausgehen wollte, der im Prozess auch aussagte.

Ein Geschworenengericht hatte den Angeklagten schon vor zwei Jahren schuldig gesprochen und die Todesstrafe empfohlen. Die Verkündung des Strafmasses zog sich jedoch wegen Verfahrensfragen und der Corona-Pandemie hin. Der Angeklagte drang nach Überzeugung des Gerichts 2001 in das Haus der 22-jährigen Design-Studentin Ashley Ellerin in Hollywood ein. Kutcher sagte vor Gericht aus, er sei verspätet bei ihr angekommen, um sie abzuholen, und sie habe die Tür nicht geöffnet. Durch ein Fenster habe er Flecken gesehen, die er für verschütteten Wein gehalten habe. Tatsächlich war es das Blut der jungen Frau. Sie wurde mit 47 Stichwunden aufgefunden. Ihr Kopf war beinahe abgetrennt, einer der Messerstiche hatte ihren Schädelknochen durchbohrt.

Der Angeklagte wurde ausserdem des Mordes an der 32-jährigen Maria Bruno, einer Mutter von vier Kindern, schuldig gesprochen. Sie wurde 2005 tot in ihrem Haus aufgefunden. Ihr Körper war schwer verstümmelt worden. Ausserdem versuchte Gargiulo 2008 eine weitere Frau in ihrer Wohnung in Santa Monica zu töten. Michelle Murphy wehrte sich allerdings heftig und schlug ihn damit in die Flucht. Die Blutspur, die Gargiulo hinterliess, führte schliesslich zu seiner Verhaftung. Auch Murphy sagte vor Gericht gegen ihn aus.

Schon als 17-Jähriger gemordet

Gargiulo arbeitete als Handwerker, Türsteher und Gelegenheitsschauspieler. Die Medien gaben ihm Namen wie «Chiller Killer» und «Hollywood Ripper», die Staatsanwaltschaft bezeichnete ihn als «The Boy Next Door Killer», weil er in der Nähe seiner Opfer wohnte, die er verfolgte und dann in ihren Wohnungen angriff. Bereits 1993 soll er als 17-Jähriger in Illinois seine Nachbarin Tricia Pacaccio (18) erstochen haben. Dafür soll er auch dort noch vor Gericht gestellt werden.

Es ist unwahrscheinlich, dass Gargiulo in naher Zukunft hingerichtet wird. Kalifornien hat seit 2006 keine Todesstrafe vollstreckt und 2019 hat Gouverneur Gavin Newsom Hinrichtungen gestoppt, solange er im Amt ist. Aber die Gerichte gehen davon aus, dass der Vollzug der Todesstrafe eines Tages wieder aufgenommen werden könnte.

Gargiulo war bereits im Oktober 2019 in den beiden Mordfällen von einer Jury schuldig gesprochen worden. Die Verkündung seines Strafmasses wurde dann durch prozedurale Angelegenheiten sowie die Corona-Pandemie stark verzögert. Kurz vor der Verkündung seiner Todesstrafe beteuerte Gargiulo am Freitag vor Gericht erneut seine Unschuld.

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(AP/trx)

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