Mehr Hygiene: Berührungsloses Display soll Touchscreen ablösen

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Mehr HygieneBerührungsloses Display soll Touchscreen ablösen

Nie mehr verschmierte Displays: Forscher am Max-Planck-Institut haben eine Bedienoberfläche entwickelt, die ohne Berührung auskommt.

von
ray

Die transparente Folie erkennt den Finger, obwohl er die Oberfläche nicht berührt. (Video: Youtube.com/MaxPlanckSociety)

Die neuartige Bedienfläche soll bereits reagieren, wenn man sich mit dem Finger dem Bildschirm nähert. Gemäss einem Bericht auf Heise.de kann das eingesetzte Sandwich-Nanomaterial den vom Finger emittierten Körperschweiss über eine Distanz von wenigen Millimetern erkennen und darauf reagieren.

Geräte wie Smartphones, Tablets oder Notebooks, die mit einem solchen berührungslosen Display ausgestattet sind, hätten einen geringeren mechanischen Verschleiss und seien hygienischer als Geräte mit Touchscreens, auf denen sich meist sehr viele Bakterien tummeln.

Klarer Blick aufs Display

Ein weiterer Vorteil des berührungslosen Bedienbildschirms sei für die Benutzer offensichtlicher: Die Displays von Tablets und Smartphones seien nicht mehr mit trüben Fingerabdrücken und Fettspuren verschmiert.

Eine ähnliche Funktion gibt es bereits bei Geräten wie dem Surface Pro 3 oder dem Samsung Galaxy Note. Allerdings funktioniert dort die berührungslose Bedienung nicht per Finger, sondern ausschliesslich mit dem dazugehörigen Spezial-Stift. So öffnen sich beispielsweise beim Galaxy Note entsprechende Zeichen- oder Notiz-Menüs, wenn man mit dem Stift in die Nähe des Bildschirms kommt.

Zwar ist der Non-Touchscreen des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung bereits funktionstüchtig, doch ist er für die Massenproduktion noch nicht bereit.

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