Aktualisiert

OberlandautobahnBeschwerdeverfahren auf Eis gelegt

Das Zürcher Verwaltungsgericht behandelt die Beschwerden gegen die Oberlandautobahn einstweilen nicht weiter. Die Sistierung erfolgte auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion, nachdem das Bundesamt für Strassen verschiedene Anpassungen verlangt hatte.

Diese Anpassungen erfordern eine teilweise Neuauflage des Projekts, wie die Kommunikationsstelle des Regierungsrates am Donnerstag mitteilte. Die Sistierung des Beschwerdeverfahrens soll einem «doppelten, langwierigen Gang durch die Instanzen» vorbeugen. Hängig sind sechs Beschwerden.

Die Oberlandautobahn soll gemäss Netzbeschluss des Bundes ins Nationalstrassennetz aufgenommen werden. Ist der Beschluss in Kraft, so wird der Abschnitt zwischen Uster und dem Kreisel Betzholz in Hinwil durch den Bund gebaut. Die Finanzierung ist laut Mitteilung allerdings noch nicht geregelt. (sda)

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