Ankerstrasse Zürich: Besetzer haben das Heilsarmee-Haus verlassen
Aktualisiert

Ankerstrasse ZürichBesetzer haben das Heilsarmee-Haus verlassen

Die Besetzer der Heilsarmee-Liegenschaft an der Ankerstrasse sind ausgezogen.

von
tam
1 / 5
Das Ultimatum wurde zweimal verlängert. Nun haben die Besetzer ihr Versprechen eingelöst und sind ausgezogen.

Das Ultimatum wurde zweimal verlängert. Nun haben die Besetzer ihr Versprechen eingelöst und sind ausgezogen.

tam
Die Besetzer machten am Sonntagabend noch Werbung für eine Veranstaltung, die 48 Stunden dauern soll.

Die Besetzer machten am Sonntagabend noch Werbung für eine Veranstaltung, die 48 Stunden dauern soll.

tam
Die Besetzer haben Boiler und Wasserhähne abmontiert und nach draussen gestellt.

Die Besetzer haben Boiler und Wasserhähne abmontiert und nach draussen gestellt.

tam

Die Heilsarmee stellte den Besetzern an der Ankerstrasse mehrere Fristen, das Gebäude zu verlassen. Nun sind die Besetzer ausgezogen, wie die Heilsarmee am Montag bekannt gab. Die Heilsarmee sei vor Ort, das Haus sei leer. Damit können die Vorarbeiten für den Abbruch des Gebäudes beginnen, denn die Stadt hat die Abbruchbewilligung vergangene Woche erteilt. Bis Ende 2019 soll das neue Gebäude mit Gemeindesaal und 36 Wohnungen stehen.

Noch am Sonntagabend sah es nicht so aus, als ob die Besetzer ausziehen werden. Am Gebäude hingen Plakate mit der Aufschrift «Non Si Paga – bezahlt wird nicht». Damit machten die Besetzer Werbung für ein 48-Stunden-Projekt, das am Sonntagabend starten soll. Wie mit der Heilsarmee am vergangenen Mittwoch bei Gesprächen vereinbart, verliessen die Besetzer das Gebäude nun fristgerecht, nachdem sie sich verbindlich dazu verpflichtet haben.

Die Besetzer sind seit Ende November im Heilsarmee-Haus. Sie wurden von der Organisation über die Festtage geduldet mit dem Ultimatum, bis am 8. Januar auszuziehen. Dieses Ultimatum wurde zweimal verlängert.

Deine Meinung