Luzern: Besetzer wollen Schimmel untersuchen lassen
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LuzernBesetzer wollen Schimmel untersuchen lassen

Am Donnerstagmorgen ist das Ultimatum der Stadt abgelaufen. Die Besetzer wollen bleiben. Sie haben einen Experten beauftragt, der den Schimmelbefall im Gebäude untersuchen soll.

von
gwa
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Bis am Donnerstagmorgen hätten die Besetzer die Liegenschaft Auf Musegg 1 verlassen sollen. Die Stadt hatte ihnen ein Ultimatum gestellt.

Bis am Donnerstagmorgen hätten die Besetzer die Liegenschaft Auf Musegg 1 verlassen sollen. Die Stadt hatte ihnen ein Ultimatum gestellt.

tk
Grund: Der Raum, den die Gruppe Pulpa besetzt hat, sei von Schimmel befallen. Lediglich diesen Raum zu sanieren, sei zu teuer. Dem schenken die Besetzer keinen glauben: Sie haben nach eigenen Angaben eine Fachperson beauftragt, die den Schimmelbefall untersuchen soll.

Grund: Der Raum, den die Gruppe Pulpa besetzt hat, sei von Schimmel befallen. Lediglich diesen Raum zu sanieren, sei zu teuer. Dem schenken die Besetzer keinen glauben: Sie haben nach eigenen Angaben eine Fachperson beauftragt, die den Schimmelbefall untersuchen soll.

tk

Die Gruppe Pulpa will die Liegenschaft Auf Musegg 1 nicht verlassen. Die Stadt hatte den Besetzern ein Ultimatum gestellt: Bis Donnerstag um 9 Uhr hätten sie das Gebäude verlassen sollen.

Grund: Der Raum, den die Gruppe Pulpa am vergangenen Wochenende besetzt hat, ist von Schimmel befallen. Lediglich diesen Raum zu sanieren, sei laut Stadt zu teuer. Deshalb arbeite die Stadt an einem Gesamtkonzept zur Sanierung. Verwaltungsintern habe die Stadt aber bereits schon zu einem früheren Zeitpunkt eine Zwischennutzung geprüft, teilte sie mit.

Raum nicht als Wohnraum vorgesehen

Die Besetzer wollen den Schimmel nun untersuchen lassen: Sie haben nach eigenen Angaben eine Fachperson beauftragt, eine Expertise durchzuführen. «Wir haben uns entschieden, uns um die nötigen Massnahmen selbst zu kümmern», teilen sie mit.

Auch das Argument der Stadt, dass eine Küche und ein Bad fehle, lassen die Bestzer nicht gelten. «Eine Toilette ist vorhanden und genügt den geplanten Aktivitäten. Es ist nicht vorgesehen, dass dieser Raum als Wohnraum genutzt wird.» Man habe die Stadt am Donnerstagmorgen über den Entscheid informiert.

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