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Besoffener Pole hielt Österreich in Atem

Die österreicherische Polizei stoppte einen LKW-Fahrer weil er Schlangenlinien fuhr. Der Alkoholtest ergab, dass der Mann 3,4 Promille intus hatte – bei der Festnahme war er schon fast bewusstlos.

Kurz nach Feierabend am Dienstag meldeten mehrere Autofahrer per Telefon bei der Polizei eine unglaubliche Geschichte: Vor ihnen rase in Fahrtrichtung Wien ein Lastenwagen in Schlangenlinien. Keiner der Lenker dahinter traue sich zu überholen, weil der LKW beide Spuren brauche.

40-Tonnen-Lastwagen fährt Schlangenlinien

Die Polizei machte sich auf die Verfolgung und fand den Schlangenlinien-Lastwagen tatsächlich, berichtet das Nachrichtenportal «oe24». Bei Ligist in der Steiermark wurde der Lastwagen mit polnischem Kennzeichen aus dem Verkehr gezogen, was sich allerdings als nicht so einfach herausstellte: Die Beamten mussten dem Lenker helfen, seinen Laster, der immer wieder ins Rollen kam, zum Stillstand zu bringen.

Als die Polizisten die Fahrertür öffneten, staunten sie nicht schlecht. Der Lenker des 40-Tonnen-Gefährts war kaum mehr ansprechbar, an der Grenze zur Bewusstlosigkeit. Er konnte nach dem Aussteigen kaum stehen. Nach dem Alkotest stand fest, warum der Mann geistesabwesend war - er hatte 3,4 Promille Alkohol im Blut.

Weinflasche am Beifahrersitz

Der 37-jährige Pole war mit dem 40-Tonner und mit etwa 100 km/h von Italien in seine Heimat unterwegs. Seinen Durst dürfte er während der Fahrt offenbar mit Wein gestillt haben. Auf dem Beifahrersitz lag griffbereit eine Flasche Wein.

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