Aktualisiert 13.02.2015 16:16

Schneller Ausbruch

Besonders aggressive Form von HIV entdeckt

In Kuba infizieren sich immer mehr Menschen mit einem HI-Virus, das Aids deutlich schneller als bisher bekannt ausbrechen lässt.

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Bei allem Positiven: Auf Kuba sollte man auch das Thema Aids nicht vergessen.

Bei allem Positiven: Auf Kuba sollte man auch das Thema Aids nicht vergessen.

Keystone/Patrick Seeger
Vor allem, da Forscher nun dort eine besonders aggressive Form von HIV entdeckt haben.

Vor allem, da Forscher nun dort eine besonders aggressive Form von HIV entdeckt haben.

KU Leuven
Darum sollte sich, wer auf Kuba Sex mit einer fremden Person hat, nicht ungeschützt auf diese einlassen.

Darum sollte sich, wer auf Kuba Sex mit einer fremden Person hat, nicht ungeschützt auf diese einlassen.

Keystone/AP/Javier Galeano

Für manche Menschen ist Kuba ein absoluter Sehnsuchtsort. Nun haben Forscher eine Entdeckung gemacht, die die Euphorie für den exotischen Inselstaat erst einmal dämpfen könnte.

So kursiert auf Kuba eine besonders gefährliche Form von HIV. Anders als herkömmliche Varianten führt sie innerhalb von drei Jahren nach der Ansteckung zum Ausbruch von Aids. Das ist so schnell, dass einige Betroffene bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal realisiert haben, dass sie schwer krank sind, berichtet das Team um Anne-Mieke Vandamme von der Katholischen Universität Leuven im Fachjournal «EBioMedicine».

Wie sich diese aggressive Form des HI-Virus entwickelt hat, ist laut Mitteilung der Hochschule noch unklar. Die Forscher vermuten aber, dass das Virus mutiert ist und sich verschiedene Subtypen des Virus zusammengeschlossen haben und ein Art Supervirus bilden. Weitere Studien sollen Klarheit bringen.

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