10.11.2019 16:03

Trauerarbeit für KinderBestatter baut mit Kindern Lego-Krematorium

Erstmals in der Schweiz wurden am Sonntag Lego-Produkte des Bestattungsmuseums in Wien gezeigt: Ein Lego-Krematorium soll Kindern helfen, den Tod besser zu verstehen.

von
mme
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Die Leichenkutsche aus Lego, welche das Bestattungsmuseum Wien offiziell verkauft.

Die Leichenkutsche aus Lego, welche das Bestattungsmuseum Wien offiziell verkauft.

Hier eine Trauerfamilie aus Lego. Die Produkte aus Wien wurden am Sonntag in Luzern an einer Bestattungsmesse  erstmals in der Schweiz gezeigt.

Hier eine Trauerfamilie aus Lego. Die Produkte aus Wien wurden am Sonntag in Luzern an einer Bestattungsmesse erstmals in der Schweiz gezeigt.

Das Leichenwagen-Set.

Das Leichenwagen-Set.

Vorsorge, Tod und Bestattung: Diesen Themen widmet sich die erste Bestattungsmesse, die am Sonntag in Luzern Besucherinnen und Besucher mit der Endlichkeit des irdischen Lebens konfrontierte.

Laut den Organisatoren erstmals in der Schweiz vorgestellt wurden Lego-Produkte des Bestattungsmuseums in Wien. Das Angebot soll Kindern dabei helfen, den Tod besser verarbeiten zu können, berichtete der Standart, als die Lego-Sets im letzten Frühling vorgestellt wurden.

Der Tod aus Lego-Bausteinen

Zum Lego-Set gehören ein Friedhof mit Grabstein, Bagger und Friedhofsmitarbeitern, ein bespielbarer Krematoriumsofen, eine Trauerkutsche und eine Trauerfamilie bestehend aus Mutter, Vater, Kind, Verstorbenem und Skelett sowie einem Leichenwagen.

Mit den Lego-Bausteinen könne man Kinder spielerisch mit dem Tod vertraut machen, sagte der Horwer Johannes Ruchti, Organisator der Bestattungsmesse und selber Bestatter. Kürzlich habe er mit seinen Kindern ein Krematorium gebaut. Im März 2020 will Ruchti in Basel eine Bestattungsmesse durchführen. (mme/sda)

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