Neuer SRF-Krimi: «Bestatter»: Die nächste Folge wird rasanter
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Neuer SRF-Krimi«Bestatter»: Die nächste Folge wird rasanter

Vielen Zuschauern war der Start des neuen SRF-Krimis «Der Bestatter» zu «theatralisch» und «harzig». Der Regisseur Markus Fischer glaubt zu wissen, wo der Hund begraben liegt.

von
Isabelle Riederer

Zwar ist die Reaktion der 20 Minuten-Leser auf die erste Folge der neuen SRF-Krimiserie grundsätzlich positiv. Dennoch monieren zahlreiche Leser, «Der Bestatter» sei zu theatralisch und langatmig, die Dialoge gar zu harzig. Regisseur Markus Fischer glaubt zu wissen, wo der Hund begraben liegt. «Der Zuschauer ist es sich nicht mehr gewohnt, einen Film in Dialekt zu schauen.» Viele würden den Wechsel von Deutsch zu Schweizerdeutsch deshalb als störend oder eben gar theatralisch empfinden.

«Schweizer leiden oft an einer Art Minderwertigkeitskomplex»

Schade findet Fischer vor allem die Tatsache, dass einige Leser den neuen Krimi als «Schweizer Krimi ganz okay» finden, wie User Karl schreibt. «Krimi ist Krimi, egal ob schweizerisch oder deutsch», sagt Fischer und weiter: «Da zeigt sich einmal mehr, dass Schweizer oft an einer Art Minderwertigkeitskomplex leiden. Viele gehen davon aus, dass wir es sowieso nicht so gut hinkriegen wie die im Ausland.» Aber es wird besser, verspricht Fischer. «Bereits in der zweiten Folge wird es rasanter und in der letzten Folge wird ein wahres Schlussbouquet gezündet.»

Mike Müller sagt dazu nur so viel: «Oberstes Ziel ist Authentizität zu erreichen und damit wir das schaffen, werden wir nochmals alles analysieren.»

«Der Bestatter» - Folge 2: «Treibgut» a, 15. Januar um 20.05 Uhr auf SF 1.

Flop oder Zuschauererfolg? Ob die neue Krimi-Serie «Der Bestatter» beim Publikum durchfiel oder nicht, kann das SRF im Moment nicht bekannt geben. SRF-Sprecher Martin Reichlin bedauert das Ganze und erklärt: «Nach Information der Mediapulse AG traten kurzfristig technische Schwierigkeiten mit dem neuen System zur Erhebung der Zuschauerzahlen auf. Vor kommender Woche werden uns deshalb keine Daten zur Verfügung gestellt.»

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