Aktualisiert 01.02.2020 20:40

Heimspiel FC Luzern

Leader bezwungen - weitere Bigpoints für FCL

Der FC Luzern gewinnt auch sein zweites Spiel unter Trainer Celestini. Gegen YB resultiert am Ende ein formidabler 2:0-Triumph.

von
Darius Herzog
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Einer der wenigen FCL-Nadelstiche in Durchgang eins. Margiotta wird von Males bedient, befindet sich alleine vor von Ballmoos, steht jedoch auch knapp im Abseits.

Einer der wenigen FCL-Nadelstiche in Durchgang eins. Margiotta wird von Males bedient, befindet sich alleine vor von Ballmoos, steht jedoch auch knapp im Abseits.

Keystone/Alexandra wey
Die Luzerner haben hinten genügend zu tun, halten sich aber wacker. Ngamaleu (rechts) scheitert mehrere Male an FCL-Keeper Müller (hinten).

Die Luzerner haben hinten genügend zu tun, halten sich aber wacker. Ngamaleu (rechts) scheitert mehrere Male an FCL-Keeper Müller (hinten).

Keystone/Alexandra wey
Die drei entscheidensten Figuren in einem Bild. Zesiger (Mitte) holt die gelb-rote Karte, Lustenberger (rechts vorne) fälscht kurz später eine Flanke von Schürpf (fallend) ins eigene Netz.

Die drei entscheidensten Figuren in einem Bild. Zesiger (Mitte) holt die gelb-rote Karte, Lustenberger (rechts vorne) fälscht kurz später eine Flanke von Schürpf (fallend) ins eigene Netz.

Keystone/Alexandra wey

Zufriedene Gesichter beim FC Luzern. Nach dem FC Zürich muss mit den Berner Young Boys ein weiterer Gegner dranglauben, der in der Tabelle vor dem FCL klassiert ist. Die Celestini-Truppe zwingt YB mit 2:0 in die Knie.

YB zwar gefährlicher, aber glücklos

Lange Zeit war jedoch der Gast das gefährlichere Team, doch insbesondere in der Person von Moumi Ngamaleu zeigte sich der Leader glücklos. Der Kameruner hatte gleich mehrere Gelegenheiten, Müller zu bezwingen.

Die Zentralschweizer waren zumeist damit beschäftigt, die brandgefährlichen Offensivakteure des Gegners so gut wie möglich in Schach zu halten. Hin und wieder gab es mal ein Nadelstich gegen Seoanes Mannschaft.

Luzerns verlorener Sohn verhilft FCL zum Sieg

Die zweite Hälfte begann wie die erste: mit einem druckvollen YB. Doch die Grosschancen nahmen auch bei den Bernern ab. Dann kam die 74. Minute. Zesiger, bereits verwarnt, riss Matos um und sah die zweite gelbe Karte. YB in Unterzahl. Der FCL witterte seine Chance.

Rund 10 Minuten vor Schluss die Erlösung für die zahlreichen FCL-Anhänger. Ausgerechnet der Wolhusener Lustenberger fälschte eine Schürpf-Flanke ins eigene Tor. Und in der Nachspielzeit setzte das Heimteam mit dem coolen Eleke-Abstauber noch einen drauf.

Für den FCL geht es morgen in einer Woche weiter, dann beim wichtigen Auswärtsmatch gegen Xamax.

Luzern - Young Boys 2:0 (0:0)

9331 Zuschauer. - SR Tschudi. - Tor: 81. Lustenberger (Eigentor) 1:0. 93. Eleke 2:0.

Luzern: Müller; Grether, Lucas, Knezevic, Sidler; Voca, Ndenge; Schürpf (91. Demhasaj), Males (72. Mistrafovic); Margiotta (61. Eleke).

Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Lustenberger, Zesiger, Lotomba; Martins; Fassnacht (72 Fassnacht), Aebischer, Spielmann (65. Hoarau); Nsame (78. Bürgy), Moumi Ngamaleu.

Bemerkungen: Luzern ohne Ndiaye (gesperrt), Schulz, Kakabadse und Binous (alle verletzt). Young Boys ohne Camara, Gaudino, Lauper und Sörensen (alle verletzt). 74. Gelb-Rote Karte Zesiger (Foul). Verwarnungen: 36. Zesiger (Unsportlichkeit). 54. Margiotta (Foul).

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