Uni St. Gallen: Bestnoten für HSG: Nicht alle sind begeistert
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Uni St. GallenBestnoten für HSG: Nicht alle sind begeistert

Top-Rankings und Werbeauftritte ärgern Redaktor der Uni-Zeitung «Prisma». Trotz Platzmangel will die HSG noch mehr Studenten.

von
Nina Frauenfelder
Die HSG platzt aus allen Nähten.

Die HSG platzt aus allen Nähten.

Für die Universität St. Gallen war gestern ein erfolgreicher Tag: Rund 7300 Studenten starteten ins neue Semester – gut 200 mehr als im letzten Jahr. Zudem verteilten die englische «Financial Times» sowie das deutsche «Handelsblatt» Bestnoten an die HSG. Das Master-Programm Strategy and International Management und die betriebswirtschaftliche Abteilung wurden auf den 1. Platz gewählt.

Studenten kritisieren Leitung

Doch nicht alle sind von den guten Resultaten und vom grossen Andrang begeistert. In der aktuellen Ausgabe der Studentenzeitschrift «Prisma», wird nicht mit Kritik an der Uni-Leitung gespart. «Wir alle kennen unsere Mitstudenten näher als uns lieb ist – und daran ist nicht nur der überfüllte 5er-Bus der VBSG schuld», schreibt der Redaktor. Er kritisiert die Werbung der HSG, die Platzmangel und Budgetkürzungen tunlichst ausklammere. «Hoffen wir dass die armen Seelen nicht all zu geschockt bereits nach wenigen Tagen ihre Koffer wieder packen», so der Autor.

Hände gebunden

Bei der Universitätsleitung verweist man auf die geltenden Bestimmungen. Die Studentenzahl im Assessmentjahr zu steuern sei schwierig, so HSG-Kommunikationschef Marius Hasenböhler: «Wer eine Matura hat, kann an der HSG ein Studium beginnen.»

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