Sehenswürdigkeit: Besucherrekord im Bourbaki Panorama
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SehenswürdigkeitBesucherrekord im Bourbaki Panorama

Die aufwendige Restauration des Bourbaki Panoramas in Luzern hat sich gelohnt. Die durchschnittliche Frequenz von 40 000 Besuchern in den letzten Jahren konnte 2008 auf ein Rekordergebnis von 68 500 gesteigert werden.

Über zehn Jahre dauerten die Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten an Edouard Castres Rundgemälde. Die Kosten beliefen sich auf neun Millionen Franken. Seit dem Abschluss der Arbeiten im März 2008 ging die Frequenz sprunghaft in die Höhe.

Zudem hätten Organisationen, Vereine und Unternehmen das Panorama als Ausflugsziel und Event-Ort entdeckt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag. Mit 600 Gruppenbuchungen sei das Angebot doppelt so viel genutzt worden wie im Vorjahr.

Für den künftigen Unterhalt des Bildes rechnet man mit jährlichen Kosten von etwa 200 000 Franken. Dieses Geld will der Verein zur Erhaltung des Bourbaki Panoramas bereitstellen. Dazu arbeitet er mit der Stiftung Bourbaki Panorama zusammen, die bis jetzt über 11 Millionen Franken Spendengelder gesammelt hat.

Das 10 Meter hohe und 112 Meter lange Bild ist eines der letzten Riesenrundgemälde aus dem 19. Jahrhundert. Es zeigt eine Szene aus dem deutsch-französischen Krieg im Winter 1871: Den Übertritt der französischen Ostarmee von General Bourbaki bei Les Verrières in die Schweiz. Es war die erste grosse humanitäre Aktion des damals noch jungen Roten Kreuzes. (sda)

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