Marathon in Luzern: Besucherrekord und massenhaft Finisher
Aktualisiert

Marathon in LuzernBesucherrekord und massenhaft Finisher

Die 8. Ausgabe des Swiss City Marathons zog Publikum und Läufer in Scharen nach Luzern. Als Krönung siegten zwei Einheimische.

von
cza

Mit über 11'000 Anmeldungen konnte der Swiss City Marathon in Luzern einen Rekord verbuchen. Am Start standen dann schliesslich knapp 10'000 Athleten. Mit 9'638 Klassierten, sogenannten Finishern, haben so viele Läufer wie noch nie das Ziel erreicht. Und auch das Wetter war besser als im vergangenen Jahr. «Wir sind sehr stolz, dass alles wie geplant ablief», sagt Geschäftsführer des Marathons, Reto Schorno. Über 1000 Helfer waren am Sonntag während des Events im Einsatz. Rund 45'000 Besucher schauten den Läufern zu - ein weiterer Rekord. Entlang der Route sorgten ausserdem 32 Musikformationen für Unterhaltung: «Einige Läufer haben angehalten und den Musikern spontan applaudiert. Die Stimmung auf der Strecke war sehr gut», so OK-Präsident Hansruedi Schorno.

Wenig Zwischenfälle

Der Grossanlass mit einem 2-Millionen-Budget bedeutet auch einen grossen Aufwand für Blaulichtorganisationen. Laut Heinz Steiner von der Luzerner Polizei kam es seitens Strassenverkehr zu keinerlei Zwischenfällen: «Die Verkehrsumleitungen haben sehr gut funktioniert.» Auch die Feuerwehr verzeichnete keine Einsätze - die Ambulanz hingegen schon: «Eine handvoll Läufer musste wegen Kreislauf- oder muskulären Problemen ins Spital überführt werden», sagt Steiner. Er lobt die Neuerungen beim Sanitätskonzept: «Die verbesserte Kommunikation und die erhöhte medizinische Versorgung entlang der Strecke haben sich bewährt.» Insgesamt mussten etwa 70 Athleten medizinisch betreut werden.

Zwei Luzerner ganz vorne

Läufer aus aller Welt reisen jährlich für den Marathon nach Luzern. Für einige endet der Trip aber nicht mit dem ersehnten Rennen: «Wir hatten auch in diesem Jahr wieder einige Läufer, die ihre Reise und das Hotel in Luzern buchen. In der Vorfreude vergessen sie aber sich für den Marathon anzumelden», so Reto Schorno. Einige Läufer für den Halbmarathon mussten deswegen wieder unverrichteter Dinge abreisen: «Wenn das Startfeld für den Halbmarathon voll ist, dann können wir kein Auge zudrücken.» Am Ende standen sowohl im Marathon der Frauen als auch der Männer zwei Einheimische auf dem Siegertreppchen: Franziska Inauen aus Luzern und Reto Dietiker aus Hochdorf.

Deine Meinung