TV-Tipp: Sonntag, 19:20 Uhr: Beten soll Homosexualität «kurieren»
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TV-Tipp: Sonntag, 19:20 UhrBeten soll Homosexualität «kurieren»

New York ist eine der Hochburgen offen gelebter Schwulenkultur - trotzdem versuchen einige Homosexuelle in den USA, ihre Neigung einfach «wegzubeten».

Niemand dreht sich um, wenn Männer Händchen halten. Offen gelebtes Schwulsein gehört im New Yorker Village zum Alltag. Hier haben Homosexuelle vor 40 Jahren mit der Polizei gekämpft – für ihre Rechte, für ihre Gleichberechtigung.

Jesus will keine Schwulen - sagen die Fundamentalisten

Schwulsein und an Jesus glauben – das geht nicht, sagen laut «Weltspiegel.de» die fundamentalistischen Kirchen in den USA. Wer schwule Neigungen hat, soll sie wegbeten. Einmal im Jahr treffen sich Ex-Schwule, um gemeinsam den Dämon zu besiegen. Exodus heisst ihre Bewegung, Ausweg, Ausweg aus der Homosexualität.

Ein gescheiterter Selbstversuch

Peterson Toscano hat oft an diesen Konferenzen teilgenommen. 17 Jahre lang hat er versucht, seine Homosexualität zu bekämpfen und an so genannten Umerziehungs-camps von Exodus teilgenommen. Heute kämpft er dafür, dass Schwule in allen Kirchen Amerikas endlich toleriert werden.

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TV-Tipp: «Der Weltspiegel», Sonntag, 12. August 2007 um 19:20 Uhr in der ARD.

TV-Tipp: «Der Weltspiegel», Sonntag, 12. August 2007 um 19:20 Uhr in der ARD.

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