Zürich: Betonelemente sollen HB vor Amokfahrt schützen

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ZürichBetonelemente sollen HB vor Amokfahrt schützen

Die Polizei hat im Zürcher HB in der Nacht auf Samstag rund zehn Betonelemente installiert. Sie sollen den Christkindlimarkt vor einer möglichen Amokfahrt schützen.

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Solche Betonelemente verunmöglichen neuerdings die Zufahrt mit grossen Fahrzeugen in die Querhalle des Zürcher Hauptbahnhofs - und zwar hier von der Seite Landesmuseum wie auch gegenüber von der Seite Bahnhofplatz.

Solche Betonelemente verunmöglichen neuerdings die Zufahrt mit grossen Fahrzeugen in die Querhalle des Zürcher Hauptbahnhofs - und zwar hier von der Seite Landesmuseum wie auch gegenüber von der Seite Bahnhofplatz.

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Denn im Innern des Zürcher HB - in der Haupthalle - findet zurzeit der Christkindlimarkt statt.

Denn im Innern des Zürcher HB - in der Haupthalle - findet zurzeit der Christkindlimarkt statt.

Zürich Tourismus

Im Zürcher Hauptbahnhof schützen rund zehn Betonelemente seit Samstag die Zufahrt in die Querhalle. Das schreibt die Zürcher Kantonspolizei in einer Mitteilung mit dem Titel «Änderung Sicherheitsdispositiv am Hauptbahnhof». Die Kapo ist für die Sicherheit im HB zuständig.

Konkret geht es um die beiden Eingänge zur Querhalle, wo die grosse Anzeigetafel hängt. Sowohl vom Bahnhofplatz als auch vom Landesmuseum her ist bislang eine Zufahrt mit einem Fahrzeug in die Querhalle und damit in die grosse Bahnhofshalle theoretisch möglich. Dort findet der Christkindlimarkt statt.

«Die Elemente sollen zu einer klaren Trennung von Strassen- und Passantenraum beitragen und damit eine sinnvolle und wirksame Sicherheitsmassnahme darstellen», heisst es in der Mitteilung weiter. Sie werden so installiert, dass sie möglichst keinen Einfluss auf die Passagierströme haben.

Polizeipräsenz in der Stadt stark erhöht

Die Kantonspolizei Zürich überprüfe ihre Dispositive laufend und nehme immer wieder Änderungen vor, gerade auch an einer bedeutenden Infrastruktur wie dem Zürcher HB. Dies in enger Absprache mit der SBB. Viele davon seien für die Öffentlichkeit nicht sichtbar – im Gegensatz zu den Betonelementen. An der Einschätzung der Sicherheitslage hat sich jedoch nichts verändert, wie ein Kapo-Sprecher auf Anfrage betont.

Wegen möglicher Terrorgefahr haben Weihnachtsmärkte im ganzen Land punkto Sicherheit aufgerüstet. Die Zürcher Stadtpolizei hat beispielsweise die Polizeipräsenz unter anderem auf dem Sechseläutenplatz oder auch im Dörfli stark erhöht - auf Betonelemente wird jedoch verzichtet.

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