Datenschutz – Zyklus-Apps geben intime Daten ohne Einwilligung an Dritte weiter
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Laut Studie Fruchtbarkeits-Apps sammeln und teilen Daten von Nutzerinnen

Einer Studie zufolge sammelt ein Grossteil der beliebtesten Fruchtbarkeits-Apps intime Daten ihrer Nutzerinnen und teilen diese Informationen – ohne Einwilligung der Userinnen.

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Fruchtbarkeits-Apps sind beliebt, um den Zyklus zu monitoren. 

Fruchtbarkeits-Apps sind beliebt, um den Zyklus zu monitoren.

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Doch die Apps sammeln und teilen auch Daten der Userinnen ohne ihr Wissen. 

Doch die Apps sammeln und teilen auch Daten der Userinnen ohne ihr Wissen.

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Das hat eine Studie der Universitäten Newcastle und Umea ergeben. 

Das hat eine Studie der Universitäten Newcastle und Umea ergeben.

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Darum gehts

  • Eine Auswertung von 30 Fruchtbarkeits-Apps hat gezeigt, dass die meisten nicht datengeschützt sind.

  • Ein Grossteil der Apps installiert bei den Userinnen Werbe-Tracker.

  • Die Studienleiterinnen fordern besseren Datenschutz für solche Apps.

Fruchtbarkeits-Apps sollen Frauen helfen, ihren Zyklus zu monitoren und eine bessere Übersicht zu haben, an welchen Tagen sie fruchtbar sind. Eine Studie aus Grossbritannien hat nun gezeigt, dass die Apps aber weitaus mehr machen, als nur Daten betreffend der Fruchtbarkeitstage auszuwerten. Sie klauen auch die Daten der Nutzerinnen und teilen diese – ohne Einwilligung.

Für die Studie wurden 30 Apps unter die Lupe genommen. Die Untersuchung ergab, dass ein Grossteil nicht die Daten- und Sicherheitsbestimmungen einhält. Durchschnittlich wurden pro App 3,8 Tracker entdeckt.

Maryam Mehrnezhad und Teresa Almeida, die die Studie geleitet haben, sagten an einer Konferenz im Mai: «Die Daten werden kaum geschützt und können beliebig zu Werbezwecken eingesetzt werden – der Schutz der Frauen ist nicht gewährleistet.» Sie fordern einen besseren Schutz für die Daten der Userinnen und dass die Apps in den Online-Shops als medizinische Applikation kategorisiert werden und nicht als Lifestyle- oder als Gesundheits- und Fitness-App eingestuft werden. Dadurch würden auch die Bestimmungen für Datenschutz erhöht.

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