Aktualisiert 11.03.2014 11:00

BusunglückBetreuungsteam auf Gran Canaria eingetroffen

Mehrere Psychologen und Ärzte sind am späten Montagabend auf Gran Canaria angekommen. Ob die Unfallopfer bald zurück in die Schweiz kommen, ist noch unklar.

von
ale

Fünf Ärzte der Rega, zwei Psychologen sowie zwei Einsatzleiter seien am späten Montagabend kurz vor 23 Uhr (Ortszeit) auf Gran Canaria eingetroffen, teilte Baumeler Reise in der Nacht auf Dienstag mit. Die Verunfallten waren auf einer von dem Luzerner Unternehmen organisierten Reise unterwegs, (20 Minuten berichtete).

Das Care-Team hat sich vor Ort umgehend in die Spitäler begeben, um sich um die Verletzten zu kümmern. Die Betreuer seien von Allianz Global Assistance im Auftrag von Baumeler Reisen gesandt worden.

Nach einer ersten Einschätzung der Lage vor Ort gehe das Einsatzteam davon aus, frühestens am Dienstagabend mit Verletzten in die Schweiz fliegen zu können, sagte eine Rega-Sprecherin. Zunächst war die Rega davon ausgegangen, erste Unfallopfer schon in der Nacht auf Dienstag repatriieren zu können.

Von der Reisegruppe sind zwölf schwer verletzt

Beim Unfall eines Minibusses nahe der Ortschaft Ingenio starb am Montagvormittag eine Person, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte. Die 17 Insassen des Fahrzeugs seien zwischen 65 und 80 Jahre alt, sagte ein Redaktor des Online-Portals Canaris 7 zu 20 Minuten. Eine Frau habe einen Hüft- und Oberschenkelbruch erlitten, zwei Personen wurden mit Schädel-Hirn-Traumata ins Spital eingeliefert. Drei Touristen hätten zudem Brustkorbverletzungen davongetragen, schreibt Canarias 7. Laut der spanischen Polizei werden die Betroffenen in zwei Spitälern in Las Palmas de Gran Canaria betreut.

Derzeit gebe es zum Zustand der Verletzten keine offiziell betätigten Angaben, teilte Baumeler Reisen mit. Auch die Unfallursache sei nicht geklärt. Sowohl die Rega als auch der TCS sandten Ambulanzjets von der Schweiz aus auf die Ferieninsel, um Verletzte zurückzuführen.

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Aufnahmen des Unglücks auf Gran Canaria

(Quelle: Youtube/eamonmichel1) (ale/sda)

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