Verdächtige Mails - Betrüger haben es auf UBS-Kundschaft abgesehen
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Verdächtige MailsBetrüger haben es auf UBS-Kundschaft abgesehen

Unbekannte verschicken Mails im Namen der UBS. Mit einem Trick versuchen sie, Kundinnen und Kunden der Bank in die Irre zu führen und ihnen damit sensible Angaben zu entlocken.

von
Tobias Bolzern
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Betrüger oder Betrügerinnen geben sich als UBS aus, um an persönliche Informationen der Kundschaft zu kommen. 

Betrüger oder Betrügerinnen geben sich als UBS aus, um an persönliche Informationen der Kundschaft zu kommen.

20min/Marco Zangger
Klickt man auf den Link in der Mail, landet man auf einer vermeintlichen Login-Website der Bank. 

Klickt man auf den Link in der Mail, landet man auf einer vermeintlichen Login-Website der Bank.

Privat
Dabei handelt es sich aber nicht um das wirkliche Login fürs E-Banking – hier im Bild. 

Dabei handelt es sich aber nicht um das wirkliche Login fürs E-Banking – hier im Bild.

Screenshot

Darum gehts

  • Aktuell machen Mails die Runde, die aussehen, als ob sie von der UBS kommen.

  • Hinter den täuschend echt aussehenden Botschaften stecken aber Betrüger oder Betrügerinnen.

  • Sie versuchen mit den Mails, die Empfängerinnen und Empfänger zu täuschen.

  • Mit dieser Masche sollen persönliche Daten abgegriffen werden.

  • Die Bank geht aktiv gegen solche sogenannten Phishing-Fälle vor.

«Jeder UBS-Kunde oder jede UBS-Kundin muss sich neu identifizieren», heisst es in einer Mail, die aktuell die Runde macht. Hinter der Botschaft steckt allerdings nicht die Schweizer Bank, sondern Betrüger oder Betrügerinnen, die diese Mails verschicken. Klickt man auf den Link, so landet man auf einer vermeintlichen Website fürs E-Banking von UBS. Die unbekannten Absender wollen damit an persönliche Informationen der Bankkundschaft gelangen.

Die Masche, um so an persönliche Informationen zu kommen, nennt sich Phishing. Die Bank bekämpft solche Fälle aktiv: «Wir haben ein internes Experten-Team, das solchen Phishing-Mails nachgeht und dafür sorgt, dass die entsprechenden Websites aus dem Verkehr gezogen werden», erklärt ein Sprecher der UBS auf Anfrage. Weiter mache man Kundinnen und Kunden wiederholt auf das Vorgehen aufmerksam. So bietet die Bank etwa einen Securitycheck an. Zudem können verdächtige Mails direkt gemeldet werden.

«Klicke nicht auf Links!»

Um nicht auf die Tricks der Betrüger oder Betrügerinnen hereinzufallen, gilt es ein paar grundsätzliche Tipps zu beachten. So sollte man bei Online-Diensten wo immer möglich die Zweifaktorauthentifizierung aktivieren. Dies bietet zusätzlichen Schutz. Weiter sollte man niemals persönliche Daten wie Passwörter oder Kreditkartendaten auf einer Website eingeben, die man über einen Link in einer Mail aufgerufen hat. Denn E-Mail-Absender können leicht gefälscht werden. «Keine Bank und kein Kreditkarteninstitut wird sie je per E-Mail auffordern, Passwörter zu ändern oder Daten zu verifizieren», heisst es auf der Website des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit.

Digital-Push

Wenn du den Digital-Push abonnierst, bist du über News und Gerüchte aus der Welt von Whatsapp, Snapchat, Instagram, Samsung, Apple und Co. informiert. Auch erhältst du Warnungen vor Viren, Trojanern, Phishing-Attacken und Ransomware als Erster. Weiter gibt es Tricks, um mehr aus deinen digitalen Geräten herauszuholen.

So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe unten rechts auf «Cockpit», dann «Einstellungen» und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Beim Punkt «Themen» tippst du «Digital» an – et voilà!

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