Betrüger im Baselbiet unterwegs
Aktualisiert

Betrüger im Baselbiet unterwegs

Die Baselbieter Polizei warnt vor Betrügern, die mit verschiedenen Tricks Geld an sich nehmen.

Ausserdem würden immer wieder Zahlungsaufträge aus Briefkästen «gefischt» und abgeändert. Seit Anfang des Jahres seien 14 Fälle gemeldet worden

Die Baselbieter rät zu erhöhter Vorsicht im Umgang mit Personen, die Waren verkaufen wollen. Laut einer Polizeimitteilung vom Montag händigte Anfang Juli ein Mann in Therwil BL einer 65-jährigen Frau fünf Teppiche für 35 000 Fr. aus. Ursprünglich habe er 49 000 Fr. verlangt. Eine Prüfung der Teppiche ergab, dass die Exemplare knapp 10 000 Fr. Wert sind.

Vor allem in den Agglomerationsgemeinden habe zudem ein Mann in den letzten Tagen an Haustüren geklingelt, eine erschwindelte Geschichte erzählt und Geld verlangt. Er habe dabei versprochen, den Betrag zurück zu bringen. Oft habe der Mann zwei- bis dreistellige Geldbeträge erhalten, diese aber nie zurückbezahlt.

Schliesslich müsse sich die Polizei immer wieder mit gefälschten Zahlungaufträgen befassen. Diese würden aus Briefkästen gefischt und zu Gunsten von Personen, abgeändert, die meist nur unter einem Pseudonym existierten. Der Deliktbetrag betrage jeweils mehrere 10 000 Franken.

Die Polizei rät deshalb, Zahlungsaufträge persönlich an einem Post- oder Bankschalter abzugeben. Zahlungen könnten auch über das Internet abgewickelt werden.

(sda)

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