In den Schlagerstar verliebt – Betrüger nahm Beatrice-Egli-Fan (60) für Hochzeit mit ihr sein Vermögen ab
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In den Schlagerstar verliebtBetrüger nahm Beatrice-Egli-Fan (60) für Hochzeit mit ihr sein Vermögen ab

Hanspeter S. aus dem Berner Oberland kam seine Liebe zu Beatrice Egli (33) teuer zu stehen: Ein Betrüger, der sich als sie ausgab, versprach dem 60-Jährigen die Hochzeit – und erleichterte ihn um 80’000 Franken.

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Beatrice Egli wurde von Betrügern für einen Love Scam missbraucht.

Beatrice Egli wurde von Betrügern für einen Love Scam missbraucht.

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In ihrem Namen wurden treue Fans um viel Geld erleichtert.

In ihrem Namen wurden treue Fans um viel Geld erleichtert.

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Die Betrüger gaben sich als Beatrice Egli aus und gaben in dieser Rolle vor, man enthalte ihr die Gage vor.

Die Betrüger gaben sich als Beatrice Egli aus und gaben in dieser Rolle vor, man enthalte ihr die Gage vor.

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Darum gehts

  • Ein Berner Oberländer Fan überwies 80’000 Franken an ein Konto, weil er glaubte, seinem Idol Beatrice Egli damit zu helfen.

  • Allerdings floss das Geld an fiese Betrüger.

  • Hanspeter S. (60) ist nicht das einzige Opfer, dem seine Liebe zu Egli zum Verhängnis wurde.

Hanspeter S. ist nicht nur ein Fan des Schlagerstars Beatrice Egli, sondern empfindet auch tiefere Gefühle für sie. «Ich liebe Beatrice und wünsche mir, dass wir ein Paar werden», gestand er gegenüber der «Bild»-Zeitung. «Ich habe sie in mein Herz geschlossen.» Ihre Stimme berühre ihn tief.

Im vergangenen März schienen die Träume des Berner Oberländers wahr zu werden. Offenbar war Egli auf ihn aufmerksam geworden und trat online mit ihm in Verbindung. Dabei umgarnte sie Hanspeter S.: «Sie schrieb mir liebe Worte – und dass sie in Not sei», berichtet er. Ihr Management würde sie mobben und ihr die Gage vorenthalten. Er könne ihr aber helfen, so die angebliche Beatrice Egli weiter: Dafür könne sie ihn treffen – und sogar eine Hochzeit sei möglich.

Natürlich wollte S. seiner Angebeteten beistehen. Er wurde nicht einmal stutzig, als sie ihn aufforderte, Geld nach Australien zu überweisen. Und dies nicht zu knapp: S. schickte einer Dame namens Samantha Therese Pauline Hedington insgesamt 80’000 Franken – sein Vermögen. «Meine Ersparnisse sind weg», so der gelernte Bäcker.

Mann wollte bereits Kirche reservieren

Offenbar ist Hanspeter S. nicht das einzige, wenn wohl auch das schwerste Opfer einer professionellen Betrügerbande. Beatrice Egli in der «Bild»: «Mehrere Fans kamen in die Metzgerei meiner Eltern in Pfäffikon und erzählten meiner Mutter von meiner angeblichen Not.» Selbst der Pfarrer habe sich gemeldet, da ein Unbekannter bereits die Kirche für das Hochzeitsfest reservieren wollte. Den anderen Opfern nahmen die Betrüger Summen zwischen 700 und 12’000 Franken ab – mit ähnlichen Versprechen wie bei S.

Egli ist schockiert, welcher Schindluder unter ihrem Namen mit ihren Fans getrieben wird. «Sie würden für mich durchs Feuer gehen», sagt sie. Und betont: «Ich hoffe, dass sie eins wissen, ihre Treue zu meiner Musik und zu mir als Person ist das Wertvollste und keiner auf Erden muss mir das jemals mit Geld beweisen.»

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(trx)

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