Milliarden verschwunden: Betrüger Stanford bleibt in Haft
Aktualisiert

Milliarden verschwundenBetrüger Stanford bleibt in Haft

Der mutmassliche Anlagebetrüger Allen Stanford bleibt bis zur Gerichtsverhandlung in Haft. Es bestehe Fluchtgefahr, entschied ein Bundesrichter am Dienstag in Houston.

Im Fall einer Verurteilung droht dem texanischen Milliardär eine lebenslange Haftstrafe. Stanford wird vorgeworfen, wie der zu 150 Jahren Haft verurteilte Bernard Madoff Anleger um Milliarden betrogen zu haben. Die Gesamtsumme erreicht mit sieben Milliarden Dollar allerdings nur einen Bruchteil des Madoff-Skandals.

In der Madoff-Affäre bereiten die Ermittler inzwischen Justizkreisen zufolge Anklagen gegen weitere zehn oder mehr Personen vor, die bei dem Betrug geholfen haben sollen. Die Vorbereitungen dauerten aber noch voraussichtlich Monate, hiess es einen Tag nach der Urteilsverkündung gegen den 71-Jährigen.

(sda)

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