Betrugsopfer fordern Geld von «Aussteigern»
Aktualisiert

Betrugsopfer fordern Geld von «Aussteigern»

Ein inzwischen verstorbener Anleger hat Hunderte Kleinanleger um Millionen gebracht.

Vier Geschädigte wollen nun ihr Geld von zwei Thurgauer Mit-Anlegern zurück, die rechtzeitig und mit hohen Gewinnen aus dem Anlagesystem ausgestiegen sind. Der verantwortliche Geschäftsführer wurde 2002 verhaftet; seine Zürcher Firma ging in Konkurs. 2004 starb er an Krebs. Rund 50 Millionen Franken blieben verschwunden. Vier Geschädigte fordern nun von den zwei Mit-Anlegern vor Gericht 400000 Franken zurück. Sie unterstellen den beiden Geschäftsleuten aus dem Thurgau, sie hätten vom bevorstehenden Crash der Firma gewusst. Die Gerichtsverhandlung ist am Mittwoch.

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